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VATM fordert preiswerten Internetzugang für Deutschland

40.000 Unterschriften für Flatrate

Die Schaffung eines leistungsfähigen Wettbewerbs im Ortsnetz sollte konsequenter verfolgt werden. Diese Auffassung vertreten zwei Drittel (72,5 Prozent) von insgesamt 250 Meinungsführern aus Politik, Wirtschaft und Medien in einer aktuellen repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V.). Zwar befinde man sich in Deutschland auf dem richtigen Weg, nur acht Prozent der Meinungsbildner meinen jedoch, dass die Politik tatsächlich alle ihr zur Verfügung stehenden regulierungspolitischen Instrumente nutzt, damit die Verbraucher in den Genuss attraktiver Pauschalpreise fürs Internet kommen.

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Insbesondere die Befragten aus der Wirtschaft halten die Politik für mitverantwortlich. Zudem kritisiert jeder vierte Befragte aus der Wirtschaft, dass den Interessen der Deutschen Telekom zu Lasten der Verbraucher zu stark Rechnung getragen wird. Insgesamt schreiben 42 Prozent der Befragten dem Quasi-Monopol der Deutschen Telekom im Ortsnetz die Hauptverantwortung dafür zu, dass günstige Internetzugänge in Deutschland immer noch blockiert werden.

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"Im Gegensatz zu Großbritannien, den Niederlanden oder den USA seien deutsche Internetsurfer auf Grund ungerechter Zugangskosten klar benachteiligt", erklärt Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM. Nur unter fairen, diskriminierungsfreien Wettbewerbsbedingungen und kostenorientierten Preisen im Telekommunikationsmarkt könne dem Internet in Deutschland zu einem Durchbruch verholfen werden.

40.000 Bürger-Unterschriften wurden gestern von der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) und der Initiative Internet ohne Taktung, einem Zusammenschluss von Internetnutzern, der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post in Bonn übergeben. Grützner ist überzeugt: "Die Regulierungsbehörde wird den berechtigten Interessen unserer Mitbürger Rechnung tragen müssen und eine Entscheidung im Sinne der Verbraucher treffen."

Bis spätestens zum 15.11.2000 hat die Regulierungsbehörde über die Einführung einer Flatrate zu entscheiden.



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