Heißt Inprise bald wieder Borland?

Eine offizielle Entscheidung steht bislang aus

Einem amerikanischen Pressebericht zufolge soll die Firma Inprise im ersten Quartal 2001 wieder den Namen Borland annehmen. Die deutsche Presseagentur von Inprise betont hingegen, dass über die Rückbenennung noch keine Entscheidung gefallen sei, die Firma Inprise aber schon länger auch öffentlich über eine Rückbenennung nachdenke.

Artikel veröffentlicht am ,

Vor zweieinhalb Jahren änderte Borland seinen Firmennamen in Inprise: Bis dahin kannte man die Firma vor allem als Hersteller von Entwicklungstools für DOS und Windows. Die Umbenennung sollte damals die neue Strategie des Unternehmens symbolisieren, das sich von da an verstärkt auf Unternehmensanwendungen konzentrierte.

Stellenmarkt
  1. Product Owner (m/w/d)
    Haufe Group, Hannover
  2. Senior Product Owner Digital/IoT (m/w/d)
    SCHENCK RoTec GmbH, Darmstadt
Detailsuche

Seit der Namensänderung musste das Unternehmen gegen etliche Widrigkeiten ankämpfen. Anfang des Jahres stand sogar eine Fusion mit Corel an, aus der dann aber nichts wurde. Seit einiger Zeit verwendet die Firma die Doppelbezeichnung Inprise/Borland, um so auf die immer noch sehr bekannte Marke Borland hinzuweisen.

Gegenüber dem amerikanischen Newsdienst Cnet verkündete Ted Shelton, der Vizepräsident bei Inprise, dass das Unternehmen im ersten Quartal 2001 wieder den Namen Borland annehmen werde. Die deutsche Presseagentur von Inprise erklärte gegenüber Golem.de, dass eine solche Entscheidung noch nicht gefällt wurde und auch nicht bekannt sei, wann über eine eventuell anstehende Namensänderung entschieden wird. Eine Änderung in der Unternehmenspolitik sei damit auf keinen Fall verbunden, erklärten beide Quellen übereinstimmend.

Die Presseagentur wies gleichfalls darauf hin, dass es schon länger eine Debatte über eine Rückbenennung gebe, die auch öffentlich ausgetragen wurde. So taucht in offiziellen Schreiben von Inprise oft nur noch die Bezeichnung Borland auf, auch auf der Firmen-Site im Internet prangt nur der Schriftzug Borland, ein Inprise-Logo ist nicht zu entdecken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundestagswahl 2021
Die Parteien im Datenschutz-Check

Gesagt, getan? Wir haben geprüft, was CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und AfD zum Datenschutz fordern - und was sie selbst auf ihren Webseiten umsetzen.
Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti

Bundestagswahl 2021: Die Parteien im Datenschutz-Check
Artikel
  1. ARM: Apples M1 bekommt ausführliche Reverse-Engineering-Doku
    ARM
    Apples M1 bekommt ausführliche Reverse-Engineering-Doku

    Wie genau funktioniert Apples M1-Chip? Diese Frage hat ein Entwickler durch ausgiebiges Reverse Engineering versucht zu beantworten.

  2. Leserumfrage: Wie wünschst du dir Golem.de?
    Leserumfrage
    Wie wünschst du dir Golem.de?

    Ob du täglich mehrmals Golem.de liest oder ab und zu: Wir sind an deiner Meinung interessiert! Hilf uns, Golem.de noch besser zu machen - die Umfrage dauert weniger als 10 Minuten.

  3. Google Cloud: Google braucht wohl mehrere Rechenzentren in Brandenburg
    Google Cloud
    Google braucht wohl mehrere Rechenzentren in Brandenburg

    Ähnlich wie bei Tesla wird die Frage der Ansiedlung von Google in Brandenburg nun kontrovers diskutiert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Club-Tage: Bis zu 15% auf TVs, PCs, Monitore uvm.) • Alternate (u. a. Razer Kraken X für Konsole 34,99€) • Xiaomi 11T 5G vorbestellbar 549€ • Saturn-Deals (u. a. Samsung 55" QLED (2021) 849,15€) • Logitech-Aktion: 20%-Rabattgutschein für ASOS • XMG-Notebooks mit 250€ Rabatt [Werbung]
    •  /