Abo
  • Services:
Anzeige

Offene Arbeitsgruppe für Distributed Computing gegründet

New Productivity Initiative soll freie Rechnerkapazität nutzbar machen

Elf Hardware- und Software-Unternehmen, zu denen auch Compaq, Hewlett-Packard, Platform Computing und SGI zählen, haben die Gründung der New Productivity Initiative (NPI) bekannt gegeben. Das Ziel der offenen Arbeitsgruppe ist die Schaffung eines Distributed-Computing-Standards und zugehöriger Programmierschnittstellen, die eine Anwendungsgebiet-übergreifende Nutzung von freien Kapazitäten vernetzter Computer vom Desktop-PC bis zum Großrechner erlauben.

Anzeige

Ziel: Schaffung von Standards
Ziel: Schaffung von Standards
Mit Hilfe des Distributed Computing, auch verteiltes Rechnen genannt, sollen Teilnehmer, unabhängig davon, ob es sich um Privatpersonen, Unternehmen oder Organisationen handelt, eine gigantische und stets wachsende Rechenleistung für anspruchsvolle Aufgaben zur Verfügung gestellt bekommen. Im Gegenzug müssen sie jedoch auch ihre freie Rechenkapazität zur Verfügung stellen.

Die freie Rechenkapazität gibt es zur Genüge - wie man an ähnlichen, für spezielle Aufgaben programmierten Distributed-Computing-Projekten sieht. Das wohl bekannteste Beispiel ist Seti@Home - ein Projekt, an dem Tausende von heimischen und Büro-PCs Datenmaterial von Teleskopen nach Signalen von außerirdischen Lebensformen durchforsten. Andere Projekte befassen sich mit dem Knacken von Verschlüsselungsalgorithmen, dem Suchen von immer höheren Primzahlen und Ähnlichem.

Zwar gibt es schon einige Anbieter, die das enorme Potenzial des Distributed Computing stärker ausnutzen wollen, indem sie universell einsetzbare Clients entwickeln und teilweise Interessenten ein Anmieten von Kapazitäten ermöglichen, doch zögern viele Unternehmen offenbar aus Sicherheitsbedenken. Sie fürchten offenbar, dass jemand ihre Daten und Berechnungen für sich verwenden könnte.

Die Schaffung eines offenen Industriestandards könnte hier helfen, die Bedenken abzubauen, da jeder die Spezifikationen einsehen und eigene Vorschläge einbringen kann. Schwachstellen können so schneller entdeckt werden.

Der große Vorteil des Distributed Computing liegt unbestreitbar an der stetig wachsenden Anzahl von immer leistungsfähigeren Heim- und Büro-Rechnern: Ein schneller Athlon-, Pentium- oder PowerPC-Prozessor hat bei normaler oder gelegentlicher Benutzung genügend Rechen- und Speicherkapazität zur Verfügung, um einen Teil davon abzugeben.

Verbindet man Hunderte oder gar Tausende von solchen Rechnern zu einem Rechenverbund, so reicht die zur Verfügung stehende Kapazität aus, um selbst aufwendige wissenschaftliche Berechnungen abzuarbeiten. Steht diese dann auch noch zur freien Verfügung, da viele sich daran beteiligen, so können selbst kleine oder finanzschwache Nutzer teilhaben.

Und wer würde nicht gerne daran teilhaben, wenn z.B. ein Impfstoff auf dem eigenen Rechner berechnet und gar entdeckt werden würde?


eye home zur Startseite

Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hannover und Braunschweig
  2. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  3. Lufthansa Technik AG, Hamburg
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,99€ (Einführungsedition nur für begrenzte Zeit verfügbar!) - Immer wieder bestellbar...
  2. 319,99€ für Prime-Kunden

Folgen Sie uns
       

  1. Umweltbundesamt

    Software-Updates für Diesel reichen nicht

  2. Acer Nitro 5 Spin

    Auf dem Gaming-Convertible spielen und zeichnen

  3. Galaxy Note 8 im Hands on

    Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  4. Microsoft

    Git-Umzug von Windows-Team abgeschlossen

  5. Play Store

    Google entfernt 500 Android-Apps mit 100 Millionen Downloads

  6. DreamHost

    US-Regierung will nun doch keine Daten von Trump-Gegnern

  7. Project Brainwave

    Microsoft beschleunigt KI-Technik mit Cloud-FPGAs

  8. Microsoft

    Im Windows Store gibt es viele illegale Streaming-Apps

  9. Alpha-One

    Lamborghini-Smartphone für über 2.000 Euro vorgestellt

  10. Wireless-AC 9560

    Intel packt WLAN in den Prozessor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

Ausweis: Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
Ausweis
Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
  1. 10 GBit/s Erste 5G-Endgeräte sind noch einen Kubikmeter groß
  2. Verbraucherzentrale Datenlimits bei EU-Roaming wären vermeidbar
  3. Internet Anbieter umgehen Wegfall der EU-Roaming-Gebühren

  1. Re: Nach Update immer noch über Grenzwert...

    Emulex | 07:02

  2. Daten

    McUles | 07:00

  3. Re: Externe Grafik anschließen

    ElTentakel | 06:56

  4. Re: Sind 1000 Euro nicht zu teuer?

    mackes | 06:55

  5. Re: Öhm...

    Saruss | 06:50


  1. 17:51

  2. 17:08

  3. 17:00

  4. 16:55

  5. 16:38

  6. 16:08

  7. 15:54

  8. 14:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel