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Spieletest: Combat Flight Simulator 2 - WWII Pacific Theater

Microsoft verlegt Kriegshandlungen über den Pazifik. Nachdem schon im ersten Teil des Combat Flight Simulator die Luftschlacht über Europa im zweiten Weltkrieg erlebt werden durfte, versetzt Microsoft den Spieler nun auf die andere Seite der Erdkugel. Während der Operation "Pacific Theater" darf man in den Jahren 1941 bis 1943 seine Karriere als amerikanischer oder japanischer Rekrut beginnen.
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Offenbar scheint es keine hochrangigen Offiziere in der Luftwaffe mehr zu geben, denn schon in der ersten Mission übernimmt der Spieler die Führung eines Geschwaders. Glücklicherweise kann man sich darauf in zehn Trainingsflügen und diversen Einzelszenarien vorbereiten. Die Einsatzbesprechung fällt dabei recht kläglich aus, ein kurzer Text beschreibt die Ziele, ein schlechtes Foto zeigt das Einsatzgebiet, aber was will man 1941 schon erwarten.

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Beide Kampagnen zusammengenommen, können in 120 Missionen die wichtigsten Stationen des Krieges nachempfunden werden, was nicht ganz der Realität entsprechen kann, da die Ergebnisse des Spielers, der sich für die amerikanische oder japanische Seite einsetzen kann, Einfluss auf die Missionsfolge haben.

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Bis zu sechs Flugzeugtypen, darunter die F4F-4 Wildcat oder die legendäre japanische A6M2 Zero, kann der Spieler im Dogfight zur Strecke bringen. Dabei ist der Luftraum ziemlich dünn besiedelt, denn zum Bodenangriff oder zur Verteidigung von Kriegsschiffen wurden sicher mehr als nur zehn Flugzeuge geschickt. Das Flugmodell hat sich der Combat Flight Simulator 2 von Microsofts Flugsimulator 2000 geliehen, dem großen Bruder, der keine kriegerischen Absichten hegt, sondern der zivilen Luftfahrt gewidmet ist. Damit sind die Flugzeuge und deren Verhalten sehr realistisch und deutlich von einem modernen Kampfjet zu unterscheiden.

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Auch die Grafikengine ist dem Flugsimulator 2000 entnommen und verhilft dem Combat Flight Simulator 2 zu einem zeitgemäßen Auftritt. Die Flugzeuge sind recht detailliert, doch schmälert die Innenansicht, insbesondere das virtuelle Cockpit, den optischen Eindruck. Das Terrain hat, den richtigen Rechner vorausgesetzt, einen annehmbaren Detailgrad, der es auch ohne Instrumente erlaubt, die Flughöhe abzuschätzen. Doch da die meisten Einsätze irgendwo über dem Pazifik geflogen werden, ist nicht viel mehr als Blau zu sehen. Dafür haben die Entwickler Wert auf eine Wetterengine gelegt, die Effekte von einem heiteren Morgengrauen bis hin zur stürmischen Nacht mit einem heftigen Gewitter äußerst realistisch rüberbringt und somit eine wahrlich spannungsgeladene Atmosphäre schafft.

Fazit:
Der Combat Flight Simulator orientiert sich am Flugsimulator 2000, richtet sich aber an ein Publikum, das unterhalten werden möchte, ohne erst Handbücher wälzen zu müssen um fliegen zu lernen. Auf Grund der vergleichsweise langsamen Propellermaschinen ist es aber auch nicht so actionlastig wie TopGun oder F22 Lightning – eine gekonnte Mischung also, aber wahrscheinlich nicht jedermanns Sache.


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