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Intel schafft den Sprung auf 0,13 Mikron

Neue Fertigungstechnologie soll Chips stromsparender und leistungsfähiger machen. Im Jahr 2001 wird Intel die ersten in 0,13-Mikron-Fertigungstechnologie hergestellten Prozessoren ausliefern, die 20 Prozent stromsparender und bis zu 65 Prozent leistungsstärker als die derzeitig in 0,18 Mikron gefertigten Prozessoren sein sollen. Der Hersteller hat nun laut eigenen Aussagen die dafür nötigen technischen Entwicklungsarbeiten abgeschlossen, die Multi-GHz-Taktraten ermöglichen sollen.
/ Christian Klaß
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Die ersten funktionierenden Chips, die Intel bereits zum Test in 0,13 Mikron gefertigt hat, sind SRAMs und Mikroprozessoren. Damit zählt das Unternehmen zu den ersten Herstellern, die den Sprung auf 0,13 Mikron geschafft haben.

Die Leistungsaufnahme der auf Kupfer basierenden Prozessoren soll dank der geschrumpften Die-Größe bei lediglich 1,3 Volt oder noch darunter liegen. Damit sind sie auch recht gut für den Einsatz in Notebooks geeignet.

Die Produktion von 200 mm 0,13-Mikron-Wafern beginnt im nächsten Jahr. 2002 sollen schließlich 300 mm Wafer gefertigt werden, von denen sich Intel um 30 Prozent niedrigere Produktionskosten erhofft.

Eine Demonstation der neuen Fertigungstechnologie hat Intel für das im Dezember stattfindende International Electron Devices Meeting (IEDM) angekündigt. Nähere Informationen über den Entwicklungsstand finden sich unter www.intel.com/research/silicon(öffnet im neuen Fenster) .


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