Infineon mit Rekordergebnis

Speicherpreise sollen bis Jahresende weiter sinken

Infineon meldet Rekordergebnis für das Geschäftsjahr 2000 und das vierte Quartal. Der Umsatz steigt im Jahresvergleich um 72 Prozent auf 7,28 Milliarden Euro, das EBIT kletterte auf 1,67 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss stieg auf 1,13 Milliarden Euro. Dabei war das vierte Quartal das erfolgreichste im Geschäftsjahr.

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Insgesamt stieg der Umsatz auf 7,28 Milliarden Euro, das entspricht einem Zuwachs von 72 Prozent gegenüber 4,24 Milliarden Euro im vorherigen Geschäftsjahr. Getragen wurde das Umsatzwachstum von der starken Nachfrage in allen Geschäftsbereichen, insbesondere bei Kommunikations- und Speicherprodukten.

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Der deutliche Ergebnisanstieg von Infineon sei auf beträchtliche Produktivitätssteigerungen sowie die Verbesserung der Margen in allen Geschäftsbereichen zurückzuführen. Infineon hat mit 1,13 Milliarden Euro einen Rekord-Konzernüberschuss erzielt, der um mehr als 1 Milliarde Euro über dem des Vorjahres von 61 Millionen Euro lag. Der Gewinn je Aktie stieg von 0,10 Euro im Geschäftsjahr 1999 auf 1,83 Euro.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stiegen auf über 1 Milliarde Euro, das entspricht in absoluten Zahlen einem Anstieg von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Relation zum Umsatz gingen diese Aufwendungen jedoch von 17 Prozent auf 14 Prozent zurück. Seit dem Börsengang hat Infineon das unternehmenseigene Portfolio an Intellectual Property (geistiges Eigentum - Patente, usw.) im Kommunikationssektor kontinuierlich durch strategische Akquisitionen, z.B. von Savan und Comneon, erweitert und sein weltweites Netz von F&E-Einrichtungen um sieben Standorte ausgebaut. Insgesamt verfügt Infineon aktuell über 26 F&E-Standorte von Bedeutung. Am 30. September 2000 beschäftigte Infineon weltweit über 29.000 Mitarbeiter, darunter rund 4.800 im Bereich Forschung und Entwicklung.

Das abgelaufene Quartal war für Infineon das beste im gesamten Geschäftsjahr. Diese Entwicklung sei im Wesentlichen auf die starke Nachfrage nach Speicherprodukten und das weiterhin starke Wachstum in den Bereichen Breitband- und mobile Kommunikation zurückzuführen. Der Umsatz stieg im vierten Quartal auf 2,38 Milliarden Euro, das entspricht einem Zuwachs von 30 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal und 82 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 1999.

Das EBIT im vierten Quartal stieg gegenüber dem dritten Quartal um 120 Prozent auf 807 Millionen Euro. Gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres wurde eine Steigerung von 788 Millionen Euro erreicht. Der Quartalsüberschuss erhöhte sich deutlich auf 581 Millionen Euro, das entspricht einer Steigerung von 118 Prozent gegenüber dem dritten Quartal und einem Zuwachs von 545 Millionen Euro gegenüber dem vierten Quartal des Geschäftsjahres 1999. Der Gewinn je Aktie verbesserte sich auf 0,93 Euro. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 1999 wurden 0,06 Euro und im dritten Quartal 2000 0,43 Euro erreicht.

Für das Geschäftsjahr 2001 rechnet Infineon mit einer weiteren Steigerung der EBIT-Margen im gesamten Kommunikationssektor auf Grund der kontinuierlichen Optimierung des Produktportfolios und der ersten Umsätze mit neuen Lösungen, z.B. Bluetooth, VDSL, Gigabit Ethernet und optische Netze. Allerdings erwartet man auf Grund der aktuellen Unsicherheit der weltweiten PC-Märkte eine schwächere Nachfrage und daraus folgende niedrigere Preise für Speicherprodukte im ersten Quartal des Geschäftsjahres, das dem letzten Quartal des Kalenderjahres 2000 entspricht. Ab der zweiten Häfte des kommenden Geschäftsjahres rechnet Infineon hier aber mit einer Markterholung.

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