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AVM: Inkompatibilität im DSL-Markt gelöst

Endgeräte erstmalig unabhängig von Vermittlungstechnik. Mit dem neuen ADSL/ISDN-Controller von AVM sollen erstmals ADSL-Endgeräte unabhängig vom ADSL-Chipsatz der Vermittlungsstelle einsetzbar sein. Bisher erhältliche ADSL-Modems sind auf Grund proprietärer Verfahren oft inkompatibel zueinander und nur lauffähig mit der Vermittlungstechnik des selben Herstellers.
/ Andreas Donath
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Auf der Systems zeigte AVM den neuen ADSL/ISDN-Controller im Einsatz mit verschiedenen Vermittlungsstellen. Die PC-Einsteckkarte ist einzel- und mehrplatzfähig und macht die bisher benötigte Netzwerkkarte überflüssig.

Herzstück des ADSL-Controllers sind von AVM entwickelte mathematisch-algorithmische Verfahren, die mit Hilfe eines VLIW-Prozessors die "ADSL-Signale" in digitale Daten umwandeln. Die digitalen Kommunikationsprotokolle ATM, PPPoE, CAPI und TCP/IP sind in der Treibersoftware implementiert.

Nach Herstellerangaben ist der ADSL-Controller kompatibel zu den internationalen ITU-Normen "ADSL over ISDN" und "ADSL over POTS" (ITU G.992.1, Annex A und B). AVM will den Controller im kommenden Jahr auf den Markt bringen. Ein Preis wurde bislang nicht genannt.


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