Internet-Datenbank für Sportler mit Links zu Drogendealern

Löschaktion bereits eingeleitet

In einer von Bundesinnenminister Otto Schily finanzierten Bibliothek im Internet führen Links zu den Seiten einschlägiger Dopinghändler in den USA, berichtet der Spiegel in der neuen Ausgabe.

Artikel veröffentlicht am ,

Dort könnten Interessierte mit wenigen Mausklicks zu Anbietern von Aufputschmitteln, Anabolika und anderen Dopingmitteln gelangen. Auf den Netzseiten würden auch Dopingtipps und Dosierungshinweise erteilt.

Stellenmarkt
  1. Domänenarchitekt (w/m/d) Komposit
    W&W Informatik GmbH, Ludwigsburg
  2. (Senior) Android Software Engineer*
    IAV GmbH, Berlin, Gifhorn
Detailsuche

Erstellt wird die Datenbank "Sponet" von Fachleuten des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig. Zu DDR-Zeiten war das damalige Forschungsinstitut für Körperkultur und Sport (FKS) wesentlicher Teil der geheimen Dopingforschung. Schily finanziert nach Spiegel-Erkenntnissen die "ultimative Findmaschine für Sportwissenschaftler, Trainer und Sportler" (Eigenwerbung) im Rahmen der Projektförderung im Spitzensport.

Am vergangenen Donnerstag wurde ein Link zu US-Vertreibern von Dopingmitteln gelöscht, nachdem der Spiegel das Innenministerium nach den Links befragt hatte.

Einige Links aber, schreibt der Spiegel weiter, seien offen geblieben. Das Innenministerium habe aber Anweisung erteilt, umgehend alle "entsprechenden Daten hinauszuwerfen".

Golem Akademie
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    16.–17. Dezember 2021, virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das IAT wiederum behauptet, von dem schnellen Zugang zu einschlägigen Dopingkreisen in den USA nichts gewusst zu haben. Das sei, so der zuständige IAT-Leiter Roland Regner, "absolut nicht in unserem Sinne".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Streaming: Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung
    Streaming
    Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung

    Die Steuerung von Youtube auf einem Chromecast soll mit einer neuen Funktion deutlich komfortabler werden.

  2. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

  3. Google: Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones
    Google
    Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones

    Wer Google Assistant am Kopfhörer benutzen will, ist künftig auf ein Android-Gerät angewiesen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /