360-Grad-Bilder per Digitalkamera schießen (Update)

VR Interactive stellt spezielles Spiegelsystem vor

Das US-Unternehmen VR Interactive kündigte heute einen speziellen Spiegelaufsatz an, der in Verbindung mit den meisten Digitalkameras das Fotografieren von 360-Grad-Bildern ermöglichen soll. Die Surroundphoto Reflector genannte Konstruktion kostet 70 US-Dollar, die Software gibt es umsonst dazu.

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Surroundphoto Reflector
Surroundphoto Reflector
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, 360-Grad-Bilder zu fotografieren. Entweder über teure motorbestückte 360-Grad-Digitalkameras, die auf Grund des Preises eher für Profifotografen oder den Unternehmenseinsatz interessant sind, oder über Software, die in Serie geschossene Einzelbilder zu Panoramas verarbeitet, jedoch die ganze Sache eher aufwendig macht.

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Mit dem Surroundphoto Reflector sollen nun alle Interessierten einen leichten, günstigen Einstieg in die digitale Rundum-Fotografie bekommen. Interessant dürfte die Lösung vor allem für im Internet aktive Immobilienanbieter, Touristik-Unternehmen oder auch Online-Shops sein, die ihre Angebote optisch etwas imposanter demonstrieren wollen.

Der Surroundphoto Reflector ist ein konisch geformter Spiegel, der seine Umgebung kreisrund abbildet. Diese wird mit Hilfe einer normalen Digitalkamera und ohne spezielle Linsen vom Spiegel abfotografiert und per Surroundphoto-Software in Quicktime-VR-kompatible Rundumansichten konvertiert. Das Ergebnis kann dann in eine Webseite eingebunden und von Besuchern nach Belieben gedreht werden.

Der Surroundphoto Reflector wird im Laufe des Novembers 2000 in den USA für 70,- US-Dollar erhältlich sein. Die Bearbeitungsgebühr für die Erstellung eines Quicktime-VR-Filmes, also der 360-Grad-Ansicht, mit Hilfe der kostenlos erhältlichen Software schlägt allerdings mit 7 US-Dollar zu Buche, was die Angelegenheit bei Vielnutzung dann doch nicht so günstig aussehen lässt. Eine Bestellung direkt bei VR Interactive soll auch möglich sein, derzeit kann man sich jedoch nur vormerken und per E-Mail informieren lassen, wenn das Produkt erschienen ist.

Kommentar:
VR-Interactive-Gründer Dr. Craig Summers war an der Entwicklung der ersten QuickTime-VR-Authoring-Software beteiligt. Er bezeichnet den Reflektor als das derzeit benutzerfreundlichste und erschwinglichste Produkt seiner Art. Ob eine Digitalkamera mit geringer optischer Auflösung und die Qualität des Spiegels jedoch ausreichen, um hochqualitative 360-Grad-Bilder zu machen, muss sich allerdings noch zeigen. Zudem scheint die fällige Bearbeitungsgebühr je 360-Grad-Foto doch etwas überzogen - aber vielleicht gibt es ja bald eine kostenlose Alternativ-Software...

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