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c't: Abgründe beim PC-Kauf im Versandhandel

PC-Versandhandel im anonymen c't-Test

Anonyme Testkäufer haben im Auftrag der Computerzeitschrift c't Komplett-PCs mit DVD-Laufwerk und TV-Ausgang im Versandhandel eingekauft. Dabei stießen die Testkäufer auf schlechte Beratung, späte Lieferung und bedenkliche Geschäftsbedingungen, so die Bilanz des Tests.

Artikel veröffentlicht am ,

Getestet wurden Qualität der Beratung, die Güte der gelieferten Geräte und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Der zu kaufende PC sollte nicht mehr als 3.000,- DM kosten, ein DVD-Laufwerk enthalten und die Möglichkeit bieten, Filme auf dem Fernseher anzusehen. Dazu benötigt man neben dem DVD-Laufwerk einen TV-Ausgang und eine entsprechende Software zum Abspielen von DVD-Spielfilmen.

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Bei der Beratung versuchten die Verkäufer konsequent, den c't-Anrufern teurere Systeme aufzuschwatzen, ohne das Preislimit von 3.000,- DM zu beachten. Zudem hätte die c't-Redaktion bei den Beratern mehr technisches Know-how erwartet, stieß jedoch eher auf viel Halb- und Nichtwissen - sogar was die Kenntnis des eigenen Produktangebotes angeht. Aus diesem Grunde konnte kaum ein PC die Anforderungen erfüllen.

Als Enttäuschung bezeichnet die c't-Redaktion darüber hinaus die AGBs, die im Rahmen des Tests von einem Rechtsanwalt auf Gültigkeit abgeklopft wurden: Von wenigen Ausnahmen abgesehen sollen sie eine Vielzahl von unzulässigen, zumindest aber höchst bedenklichen Regeln enthalten. Mit besonders vielen ungültigen Bestimmungen zum Nachteil des Kunden glänze der Versender Gateway. Lediglich Insight/Computer Profis und HOT seien offenbar mehr um Kulanz bemüht und würden durch recht kundenfreundliche Geschäftsbedingungen erfreuen.

Die größte Überraschung sei jedoch der Vertrieb illegaler Windows-Versionen durch die Firma Syncron gewesen. Die Software wurde laut c't ohne Handbuch und Echtheitszertifikat ausgeliefert. Lediglich ein weißer Aufkleber mit der Seriennummer hätte direkt auf der CD-Hülle geklebt. Laut Microsoft handele es sich dabei um ein manipuliertes Produkt, das zudem mit einem gefälschten Produkt-Key ausgeliefert wurde, deckte die c't auf. Microsoft wolle deshalb rechtliche Schritte gegen den Händler einleiten.

Der ausführliche Kauftest mit all seinen Ergebnissen findet sich in der aktuellen Ausgabe 24/2000.



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