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e25: Bain & Company und Focus-Money küren Internet-Start-ups

"Werkzeuglieferanten" für das E-Business auf dem Vormarsch

Die Anbieter von Web-Enabler sind die Gewinner der aktuellen Umwälzungen in der Internet-Branche. Sie profitieren vom wachsenden E-Business-Engagement etablierter Unternehmen. Zu den Verlierern zählen hingegen die meisten Betreiber von Online-Plattformen und -Shops für Konsumenten - also der B2C-Bereich. Diese Veränderungen spiegeln sich in der Liste der 25 vielversprechendsten deutschen Internet-Gründungen wider, die im Rahmen des zweiten e25-Wettbewerbs der Unternehmensberatung Bain & Company und des Wirtschaftsmagazins Focus-Money aus mehr als 200 Bewerbungen ausgewählt wurden.

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Während sich die Web-Enabler im Vergleich zur ersten e25-Runde im Frühjahr um durchschnittlich zehn Plätze verbessern konnten, stiegen die B2C-Start-ups im Schnitt um fünf Ränge ab. Generell hätten jedoch gut geführte Internet-Gründungen, die sich rasch genug an das veränderte Umfeld anpassen, weiterhin gute Chancen.

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Zu den Web-Enablern zählen auch die Donaueschinger Softwarefirma living systems AG, die mit 92 von 100 möglichen Punkten ihre Spitzenposition aus der ersten Runde verteidigte, sowie die Impress Software AG aus Hannover, die mit 86 Punkten auf Anhieb auf dem dritten Rang landete. Auf den zweiten Platz rückte der Münchner B2B-Anbieter GoIndustry (91 Punkte) vor, der per Internet Gebrauchtmaschinen versteigert.

Das beste B2C-Start-up, die eCircle Multimedia GmbH aus München, kam mit 83 Punkten auf den vierten Platz. Obwohl die Geschäftsmodelle und Finanzpläne von B2C-Start-ups inzwischen kritischer betrachtet werden, stellen sie mit elf Unternehmen immer noch die größte Gruppe in der e25-Auswahl - vor den Web-Enablern (neun) und den B2B-Anbietern (fünf). Damit hat sich die Segmentstruktur der e25-Liste kaum verändert.

Die Top-B2C-Unternehmen versuchen, durch Erweiterung ihrer Geschäftskonzepte - davon jedes vierte in Richtung B2B - und vor allem durch strategische Partnerschaften mit Informationstechnologie- sowie klassischen Industrie- und Handelsunternehmen neue Erlösquellen zu erschließen und ihre Kostenstrukturen zu verbessern. Auch ein Drittel der Web-Enabler nahm zusätzliche B2B-Aktivitäten auf und verspricht sich davon höhere Umsätze als am Jahresanfang geplant.

Neben Allianzen mit IT-Unternehmen schätzen die Web Enabler Unternehmensberatungen als Implementierungspartner. Insgesamt verbünden sich die Start-ups am liebsten mit international ausgerichteten Partnern. Denn bei der Internationalisierung sind die meisten e25-Firmen bisher nicht entscheidend vorangekommen, obwohl 95 Prozent sie als einen strategischen Schlüsselfaktor ansehen. Erst 42 Prozent sind bereits international tätig, nur 36 Prozent beschäftigen mehr als die Hälfte ihrer Mitarbeiter im Ausland. Vor allem bei den B2C-Start-ups reichten die Ressourcen für den Sprung über die deutschen Grenzen nicht aus. Mehr als die Hälfte der e25-Unternehmen muss daher die Internationalisierung auf 2001 verschieben.

Im Durchschnitt kann ein überzeugendes Internet-Start-up innerhalb von acht Monaten nach einer bescheidenen Anschubfinanzierung (Seed Capital) mit 13,5 Millionen DM rechnen. Wenn er etwa zehn Monate nach dieser ersten großen Finanzspritze bestimmte Meilensteine erreicht, winken ihm in der zweiten Runde sogar durchschnittlich weitere 30 Millionen DM.

Unter den Geldgebern dominieren Venture-Capital-Gesellschaften, gefolgt von strategischen Investoren aus dem IT/Internet-Bereich und der Industrie.



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