Abo
  • Services:

Auktionsagenten: Keine rechtsverbindlichen Verträge

Der Gesetzgeber hinkt bei virtuellen Auktionen hinterher

So genannte Auktionsagenten, die auf Business-to-Business-(B2B-)Marktplätzen vollautomatisch mitbieten, können zwar Verträge stellvertretend im Internet abschließen - der Nutzer kann sich trotzdem nicht auf die Lieferung verlassen. Der Grund: E-Mails sind vor Gericht nicht rechtsverbindlich und damit per E-Mail geschlossene Kaufverträge im Zweifelsfall nicht zu beweisen, so die Unternehmensberatung Mummert.

Artikel veröffentlicht am ,

Das betrifft insbesondere Unternehmen, die auf mehreren B2B-Marktplätzen mit Auktionsagenten aktiv sind, um beispielsweise Rohstoffe günstig einzukaufen. Die Experten der Mummert und Partner Unternehmensberatung raten daher beim Einsatz von Auktionsagenten zur Vorsicht.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Frankfurt am Main

Der Auktionsagent überbietet beziehungsweise unterbietet den aktuellen Preis automatisch um die kleinste mögliche Einheit, bis ein Limit erreicht ist. So wird dem Businessnutzer die Arbeit abgenommen, die Auktion selbst zu beobachten. Er kann ohne Zeitaufwand sogar an mehreren Auktionen gleichzeitig teilnehmen. Sein Auktionsagent teilt ihm nur noch mit, ob und zu welchem Preis er handelseinig geworden ist.

Probleme könnten vor allem nach dem Vertragsschluss durch den Auktionsagenten entstehen: Das neue Fernabsatzgesetz hilft dem Kunden zwar bei der Rückgabe mangelhafter Produkte. Hat der Kunde aber eine Ware besonders günstig ersteigert und der Verkäufer liefert nicht, gibt es keine Garantie, dass er die Waren wirklich bekommt. Das Gericht muss nicht unbedingt zu Gunsten des Käufers entscheiden, da E-Mails bisher nur eingeschränkt als Beweismittel zugelassen sind. Die gleichen Probleme können umgekehrt auch bei zahlungsunwilligen Käufern auftreten.



Meistgelesen

Anzeige
Top-Angebote
  1. und 10€ Gutschein dazu erhalten
  2. 39,99€
  3. 64,99€
  4. 69,99€

Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter: Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter
Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt

Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrecht Europaparlament bremst Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Urheberrecht Freies Netz für freie Bürger
  3. Leistungsschutzrecht Verleger attackieren Bär und Jarzombek scharf

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /