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Telekom: Mehr Kunden, aber Gewinn stagniert

Konzernumsatz steigt um 14,5 Prozent

Die Deutsche Telekom AG hat nach den vorläufigen Zahlen der ersten neun Monate des Geschäftjahres ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14,5 Prozent auf 29,3 Milliarden Euro steigern können. Der Gewinn liegt mit 8,4 Milliarden Euro fast sechsmal so hoch wie im Vorjahr, allerdings ist dies vor allem auf Sondereinflüsse wie die Veräußerung von Beteiligungen zurückzuführen.

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Von den 29,3 Milliarden Euro Umsatz entfallen rund 2,3 Milliarden Euro auf die Gesellschaften One 2 One, Club Internet und SIRIS, die erstmalig im Berichtszeitraum vollkonsolidiert wurden. Der Umsatz ohne Neukonsolidierungen lag mit 27 Milliarden Euro um rund 5,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

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Der Konzernüberschuss nach HGB lag mit 8,4 Milliarden Euro um 546 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Dieser war jedoch von einer Reihe von Faktoren beeinflusst, insbesondere dem steuerfreien Verkauf der Beteiligung an Global One (2,9 Milliarden Euro) im ersten Quartal, dem ergebniswirksamen Ertrag des Börsenganges von T-Online (2,7 Milliarden Euro) im zweiten Quartal sowie dem steuerfreien Verkauf der Beteiligung an der italienischen Wind (2,3 Milliarden Euro) und den Anteilsverkäufen der Kabelgesellschaften Nordrhein-Westfalen (55 Prozent) und Hessen (65 Prozent) in Höhe von insgesamt 2,96 Milliarden Euro vor Steuern im dritten Quartal.

Als ergebnismindernde Einflüsse vor Steuern sind u. a. Sonderabschreibungen, Verluste aus Anlagenabgängen sowie zusätzliche Zuführungen zu Rückstellungen von rund 1,8 Milliarden Euro enthalten, wovon 0,6 Milliarden Euro im dritten Quartal angefallen sind. Die Neukonsolidierungen hatten einen ergebnismindernden Einfluss von 1,4 Milliarden Euro auf die ersten neun Monate, in denen insbesondere die Goodwillabschreibungen enthalten sind. Außerdem sei der Konzernüberschuss durch die UMTS-Abschreibungen und das fortgesetzte Teilnehmerwachstum mit den daraus resultierenden hohen Kundenakquisitionskosten im Mobilfunk belastet.

Die Finanzverbindlichkeiten (brutto) der Deutschen Telekom erhöhten sich per Ende September 2000 um 12,2 Milliarden Euro auf 62,1 Milliarden Euro gegenüber 49,9 Milliarden Euro per 30.6.2000. Die Mittelabflüsse im dritten Quartal setzten sich im Wesentlichen aus der Bezahlung der UMTS-Lizenz in Deutschland (8,5 Milliarden Euro), dem Initial Investment bei VoiceStream (5,6 Milliarden Euro), der Beteiligungsaufstockung bei der MATAV (2,3 Milliarden Euro), dem Erwerb der Slovenske Telekomunikacie (1,0 Milliarden Euro) sowie der UMTS-Lizenz in den Niederlanden (0,4 Milliarden Euro) zusammen.

Dabei konnten die Telekom-Töchter R-Mobil und T-Online deutliche Wachstumsraten verbuchen. Die Zahl der Mobilfunkkunden erhöhte sich insgesamt (T-D1, One 2 One, max.mobil und Westel) von 13,1 Millionen im September 1999 auf 26,5 Millionen Ende September 2000. Die Zahl der T-Online-Kunden stieg von 3,6 Millionen im September 1999 auf 7 Millionen zum Ende des dritten Quartals 2000. Darin enthalten sind aber auch die Kunden von Club Internet und Ya.com.



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