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FTD: Boeing rettet Satelliten-Handy-Netzwerk Iridium

Doch kein teures Himmelfeuerwerk. Nach Informationen der Financial Times Deutschland will künftig der Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing das Satelliten-Netzwerk Iridium technisch übernehmen, mit dem weltweit Handygespräche geführt werden können.
/ Andreas Donath
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Ursprünglich sollte das 66 Satelliten umfassende Netzwerk nach der Pleite der Betreibergesellschaft im Frühjahr abgeschaltet und die Satelliten in der Erdatmosphäre verglüht werden.

Nach Angaben der FTD übernimmt Boeing den Betrieb und die Wartung der Satelliten, während ein bislang nicht genannter Investor das Unternehmen übernimmt. Die Betriebskosten belaufen sich auf rund 250 Millionen US-Dollar.

Die Iridium LLC mit Hauptsitz in Washington D.C. hatte am 1. November 1998 das erste Satelliten-Netz in Betrieb genommen, das weltweite Erreichbarkeit bot. Allerdings krankte das Unternehmen von Anfang an am fehlenden oder mangelnden Marketing, zu hohen Gerätepreisen und viel zu wenig Verkaufsstellen.

Die resultierende geringe Zahl von zuletzt rund 55.000 Nutzern sorgte damit nicht für genügend Einnahmen, um kostendeckend zu arbeiten. Auch Investor Motorola wollte nicht einspringen, um der Iridium LLC wieder auf die Beine zu helfen.


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