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Konami beteiligt Spielefans an Software-Finanzierung

Spiele-Fonds als neues Software-Finanzierungskonzept

Bei Konami können sich Videospieler in Zukunft als Investoren betätigen und direkt in die Entwicklung ihrer Lieblings-Titel investieren. Kernstück des innovativen Finanzierungsmodells sind Game Fonds, an denen - ähnlich wie bei Aktienfonds - Anteile erworben werden können.

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Diese Game Fonds wiederum investieren direkt in die Entwicklung, Produktion und das Marketing einzelner Software-Produkte. Spieler und Investoren erhalten damit erstmals die Möglichkeit, sich direkt am Erfolg einzelner Spiele zu beteiligen. Dieses Finanzierungsmodell, vom japanischen Finanz-Haus Mizuho Securities entwickelt und nun von Monex durchgeführt, wird erstmals in Form des "Tokimeki Memorial Game Fonds" angewendet, dessen Anteile ab dem 9. November zum Verkauf stehen.

Darüber hinaus plant Konami die Schaffung weiterer Game Fonds, um Investoren zukünftig die Möglichkeit zu geben, Anteile an den Entwicklungs- und Marketing-Budgets einzelner Software-Titel zu erwerben. Konami hofft damit, die Beziehungen zu Spielern und Investoren zu verstärken: "Über die Game Fonds können sich erstmals diejenigen direkt an der Software-Entwicklung beteiligen, die die Spiele schließlich später im Laden kaufen", erklärt das Unternehmen in der heutigen Pressemitteilung.

Entsprechend der Höhe der Beteiligung bzw. der Anzahl der erworbenen Anteilsscheine am Game Fonds sind die Investoren an der Entwicklung des jeweiligen Titels beteiligt. Am Erfolg bzw. Gewinn, den der Titel einfährt, bemisst sich schließlich auch der Profit, den der Game Fonds abwirft: Wird das unterstützte Projekt ein Hit, steigt die Rendite entsprechend, so Konami.

Um die Investoren nicht zu enttäuschen, verspricht Konami alles daranzusetzen, attraktive Produkte zu entwickeln. Gleichzeitig könnte die Aufmerksamkeit von Investoren erweckt werden, die mit der digitalen Entertainment-Industrie bisher nichts oder nur wenig zu tun hatten. Die Investoren könnten schließlich ihren Teil zum Erfolg der von ihnen unterstützten Spiele beitragen - in welcher Form auch immer.

Konami begründet den Schritt zu den Game Fonds vor allem mit den steigenden Produktionskosten bei der Herstellung heutiger Spiele. Insbesondere die Entwicklungskosten bei Konsolen der neuesten Generation könnten mit den Game Fonds aufgefangen werden, so der Videospielhersteller.

Mit dem ersten Game Fonds "Tokimeki Memorial" können Anteile an der Entwicklung und Produktion von Tokimeki Memorial 3 (Arbeitstitel) und New Tokimeki Memorial (Arbeitstitel) erworben werden. Diese neuen Spiele der in Japan bekannten Tokimeki-Memorial-Serie werden von Konami Computer Entertainment (KCE) Tokyo programmiert und sollen 2001 auf den Markt kommen.


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