Big Brother Award Deutschland verliehen

"Sonderpreis" für Apache Consortium

Gestern wurde der Big Brother Award Deutschland vergeben, der neben Deutschland in verschiedenen Ländern "ausgelobt" wird. Ausgezeichnet werden Firmen, Organisationen und Personen, die in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen oder (persönliche) Daten Dritten zugänglich machen.

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Der Big Brother Award Deutschland wurde ins Leben gerufen, um die öffentliche Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz zu fördern - er soll missbräuchlichen Gebrauch von Technik und Informationen aufzeigen und so zu ihrer Akzeptanz beitragen. Der Name ist George Orwells Utopie "1984" entnommen.

Der Big Brother Award Deutschland wurde dabei in sieben Kategorien verliehen, die "Preisträger" sind:

  • Business+Finanzen: Die Firma "Loyalty Partner" für ihre "PAYBACK"-Karte.
  • Politik: Der Berliner Innensenator Dr. Eckart Werthebach für die geplante Erweiterung der Telefonüberwachung.
  • Behörden+Verwaltung: Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der deutschen Bahn für die Videoüberwachung im Bereich der DB.
  • Kommunikation: Der Mail-Anbieter "GMX" für eine unzureichende Sicherung der Post seiner Nutzer.
  • Lebenswerk: Das Bundesverwaltungsamt in Köln für sein Ausländerzentralregister.
  • Sonderpreis Regional: Die Stadtwerke Bielefeld für Zwangsbeschallung der Gäste ihrer Linienbusse.
  • Sonderpreis Szene: Das Apache Consortium für die mangelhafte Beachtung von Belangen der Privatsphäre in der Standardkonfiguration des Apache Webservers.
Die Preisskulptur zum "Big Brother Award Deutschland" wurde vom Oerlinghauser Künstler Peter Sommer entworfen. Sie zeigt eine mit Bleiband gefesselte Figur, die von einer Glasscheibe durchtrennt wird, auf der ein binärer oder hexadezimaler Code zu lesen steht: Eine Passage aus Huxleys "Schöne Neue Welt".

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