Studie: Gute Noten für deutsche Telekommunikationspolitik
Nach Teligen hat sich der deutsche Markt schneller als anderswo vom Monopol hin zu ausgeprägtem Wettbewerb entwickelt. Der deutsche Ansatz habe es neuen Marktteilnehmern ermöglicht, rasch eine Vielzahl von Diensten anzubieten, während die Anbieter in anderen Ländern größeren Einschränkungen durch die Regulierung unterworfen worden seien.
Als wesentliche Faktoren für die bisher sehr erfolgreiche Marktöffnung in Deutschland werden in der erstellten Studie die starke und unabhängige Stellung des deutschen Regulierers sowie gesetzliche Vorgaben zur entbündelten Teilnehmeranschlussleitung, zur freien Wahl des Verbindungsnetzbetreibers, zur Nummerportabilität und zum Inkassoverfahren genannt. Weniger wettbewerbsstarken Ländern wird der deutsche Ansatz zur Nachahmung empfohlen.
Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller sagte anlässlich der Veröffentlichung der Studie:"Wir wollen Deutschland in kurzer Zeit zum führenden Telekommunikations- und Internetstandort in Europa machen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind und dass es zum Wettbewerb in der Telekommunikation keine Alternative gibt."
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