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SPIEGELnet AG steigt bei Libri.de ein

Spiegel-Tochter beteiligt sich mit zehn Prozent an der Libri.de GmbH. Die Online-Plattform des Buchgroßhändlers Georg Lingenbrink, Libri.de, zeichnet sich durch die Anbindung an den stationären Buchhandel aus. Mehr als 700 Buchhändler betreiben über Libri.de ihre Internetauftritte, die jeweils mit dem Katalog und der Logistik von Libri verbunden sind. Hier will nun die 100-prozentige Tochter des Spiegel-Verlags mitspielen.
/ Jens Ihlenfeld
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"Diese Besonderheit war entscheidend für unseren Einstieg bei Libri.de", betont Werner E. Klatten, CEO der SPIEGELnet AG. "Zum einen, weil diese Erfolg versprechende Verbindung von Old und New Economy uns sehr rentabel erscheint, zum anderen, weil es eine historisch gewachsene und enge Verbindung zwischen der Marke Spiegel und dem deutschen Buchhandel gibt." Insgesamt möchte die SPIEGELnet AG mit der Beteiligung an der Libri.de GmbH ihr Engagement als "Wissens- und Informationsgesellschaft" weiter ausbauen.

Libri.de und Spiegel Online sind seit 1997 Partner. Libri.de bietet exklusiv das "Spiegel Literaturmagazin" auf seinen Internetseiten an. Die redaktionellen Inhalte, wie Rezensionen, Kulturreportagen und Veranstaltungshinweise, stammen von der Spiegel-Redaktion.

Dieses Engagement soll in Zukunft weiter ausgebaut und stärker in das Angebot von Libri.de eingebunden werden. Libri.de will vor allem seinen Markenaufbau vorantreiben. "Die Beteiligung eröffnet uns umfangreiche Vermarktungsmöglichkeiten innerhalb der Spiegel-Gruppe", so Lars Kilander, Geschäftsführer der Libri.de GmbH. Hierzu gehören Bannerschaltungen auf den Websites und Anzeigen in den Print-Titeln wie "Der Spiegel" und "manager magazin".


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