Abo
  • Services:
Anzeige

Studie: 2003 - Wendepunkt auf dem Mobilfunkmarkt

In zehn Jahren ist Deutschland der Mobilfunkmarkt Europas

Der Mobilfunkmarkt in Europa ist zwischen Juli 1999 und Juli 2000 um 68 Prozent auf 84 Milliarden US-Dollar gewachsen. Davon entfallen 76 Milliarden US-Dollar auf Mobilfunkgespräche und 3,7 Milliarden US-Dollar auf SMS-Übertragungen. Das ist das wesentliche Ergebnis der Studie "Wireless Data: The World in Your Hand", die das internationale Beratungsunternehmen Arthur Andersen gemeinsam mit J.P. Morgan durchgeführt hat.

Anzeige

Der Studie zufolge ist ab 2003 mit einer Wende auf dem Mobilfunkmarkt zu rechnen. Dann werde die Marktpenetration mit 85 Prozent ihren Höhepunkt erreichen und der Umsatz aus Mobilfunkgesprächen wird erstmals sinken. Dagegen soll der Umsatz mit mobilen Datenanwendungen europaweit auf 82 Milliarden wachsen.

Der Gesamtumsatz im Mobilfunkmarkt wird laut Studie bis zum Jahr 2010 auf 156 Milliarden US-Dollar wachsen. Über die Hälfte des Umsatzes wird aus dem Markt für mobile Datenanwendungen stammen. Davon entfallen 26 Milliarden US-Dollar auf Transaktionen, 15 Milliarden US-Dollar auf Informationsdienste und Surfen, 13 Milliarden US-Dollar auf Multimedia-Anwendungen sowie 8 Milliarden US-Dollar auf Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M).

Jeweils 6 Milliarden US-Dollar fallen auf Businessdaten und Werbung, 5 Milliarden US-Dollar auf E-Mail und 3 Milliarden US-Dollar auf SMS. Nur 47 Prozent - 74 Milliarden US-Dollar - des Umsatzes werden noch über Mobilfunkgespräche generiert.

In zehn Jahren soll dabei Deutschland mit 23 Prozent den größten Marktanteil im Mobilfunkmarkt aufweisen, gefolgt von Großbritannien und Frankreich mit je 17 Prozent.

Laut Studie können die Netzbetreiber, die in UMTS-Lizenzen investiert und Lizenzen ersteigert haben, mit einer Amortisationsdauer von 15 Jahren rechnen. Bei Netzbetreibern, denen die Lizenz kostenfrei gewährt wurde, wird nach circa sieben Jahren die erste Rendite erwartet. "Die Strategie vieler Mobilfunknetzbetreiber besteht darin, europaweite Mobilfunknetze zu entwickeln. UMTS-Lizenzen bieten die bislang einzigartige Gelegenheit, Mobilfunk-Infrastrukturen in Ländern zu entwickeln, in denen derzeit noch kein Netzbetreiber existiert", kommentiert Dr. Andreas Gentner, Leiter Technology Media and Comunications bei Arthur Andersen.

"Den Netzwerkbetreibern in Europa fehlt es an Erfahrung und Fähigkeiten, um eine vollständige Datenlösung vom Handy bis ins Internet anzubieten. Traditionelle Mobilfunkbetreiber werden ihre Strategie neu ausrichten müssen", so Gentner weiter. "Der tatsächliche Wert eines Unternehmens, und damit der Wettbewerbsvorteil, wird zunehmend von der Qualität der Kundenbeziehungen, von den Inhalten und von der Dienstleistung an sich bestimmt."


eye home zur Startseite

Anzeige

Stellenmarkt
  1. Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics GmbH, Nürnberg
  2. Robert Bosch Start-up GmbH, Renningen
  3. Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics GmbH, Düsseldorf
  4. über Duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       

  1. Staingate

    Austauschprogramm für fleckige Macbooks wird verlängert

  2. Digitale Infrastruktur

    Ralph Dommermuth kritisiert deutsche Netzpolitik

  3. Elektroauto

    VW will weitere Milliarden in Elektromobilität investieren

  4. Elektroauto

    Walmart will den Tesla-Truck

  5. Die Woche im Video

    Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

  6. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  7. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  8. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  9. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  10. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
iPhone X im Test: Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten
iPhone X im Test
Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten
  1. Homebutton ade 2018 sollen nur noch rahmenlose iPhones erscheinen
  2. Apple-Smartphone iPhone X knackt und summt - manchmal
  3. iPhone X Sicherheitsunternehmen will Face ID ausgetrickst haben

Smartphone-Speicherkapazität: Wie groß der Speicher eines iPhones sein sollte
Smartphone-Speicherkapazität
Wie groß der Speicher eines iPhones sein sollte
  1. iPhone Apple soll auf Qualcomm-Modems verzichten
  2. iPhone iOS 11 bekommt Schutz gegen unerwünschte Memory-Dumps
  3. Handy am Steuer Gericht bestätigt Apples Unschuld an tödlichem Autounfall

Rubberdome-Tastaturen im Test: Das Gummi ist nicht dein Feind
Rubberdome-Tastaturen im Test
Das Gummi ist nicht dein Feind
  1. Surbook Mini Chuwi mischt Netbook mit dem Surface Pro
  2. Asus Rog GL503 und GL703 Auf 15 und 17 Zoll für vergleichsweise wenig Geld spielen
  3. Xbox One Spielentwickler sollen über Maus und Tastatur entscheiden

  1. Re: Sorgen... dass Vorteile ... durch Geld ...

    Micha12345 | 22:44

  2. Re: kaum hat man sich

    M_Q | 22:44

  3. Re: Preis

    ArcherV | 22:40

  4. "Qualität" ... aus einer Blechdose

    Poison Nuke | 22:38

  5. Re: Was ist denn 1&1?

    Dingens | 22:37


  1. 17:14

  2. 13:36

  3. 12:22

  4. 10:48

  5. 09:02

  6. 19:05

  7. 17:08

  8. 16:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel