VATM: Quasi-Monopol im Ortsnetz blockiert Flatrates

Im Gegensatz zu den heute üblichen Tarifen, die nach Zeiteinheit (also z.B. Anzahl Minuten, die der Nutzer im Netz ist) berechnet werden, ist eine Flatrate ein Pauschaltarif insbesondere für Internetdienste, der monatlich völlig unabhängig vom Grad der Nutzung entgolten wird.

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Da kaum einer der neuen Anbieter im TK-Markt über ein eigenes Ortsnetz verfügt, sind sie auf Zusammenschaltung mit dem Netz der Deutschen Telekom angewiesen.

Die Leistungen, die die Deutsche Telekom den Wettbewerbern anbietet, werden aber alle zeitabhängig berechnet. Um eine Flatrate in Deutschland anzubieten, die in Konkurrenz zu den Deutsche-Telekom-Produkten bestehen kann, müssen alle Internetanbieter bei der Deutschen Telekom Kapazitäten pauschal einkaufen können. Dabei würden die Wettbewerber nach Meinung des VATM diese Kapazität auf eigenes Risiko einkaufen und wieder verkaufen.

Am 15. September 2000 hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post ein offizielles Verfahren der nachträglichen Entgeltregulierung gegen die Deutsche Telekom eingeleitet. Geprüft werden die Entgelte der Deutschen Telekom, die im Zusammenhang mit Verbindungen über das Telefonnetz zu Online-Diensten erhoben werden.

Im VATM sind derzeit 54 Telekommunikationsunternehmen zusammengeschlossen.

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