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Verfassungsschutz besorgt über rechtsextremistische Games

ZDF-Sendung "Kennzeichen D" berichtet am Mittwoch

Nach Recherchen des ZDF-Magazins "Kennzeichen D" bieten Neonazis seit kurzem im Internet Simulatoren an, mit denen der Mord an Juden und Schwarzen "trainiert" werden kann. In den so genannten "Ego-Shootern" nimmt der Spieler die Perspektive des Killers ein.

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Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, bestätigte im ZDF die zunehmende Verbreitung dieser Spiele und warnte vor ihrer Wirkungsweise: "Diese neue Technik, Ego-Shooter genannt, wird jetzt vermehrt auch verwendet und eingesetzt. (...) Es ist anzunehmen, dass diese Spiele auch im wirklichen Leben zu einer gefährlichen Wirkung führen können, dass also diejenigen, die solche Spiele häufiger spielen, auch im wirklichen Leben gewaltbereiter werden und eher die Schwelle von der Gewaltlosigkeit zur Gewalt überwinden."

Die angesprochenen "Spiele" würden im Internet auf einer Reihe rechtsextremistischer Homepages verbreitet. Diese heißen in Anlehnung an neonazistische Gruppierungen "Sturmtrupp 88", "White-Power-Clan" oder "Combat 18". Ebenfalls neu im Internet ist nach Angaben des Verfassungsschutzes eine antisemitische Version des Computerspiels "Moorhuhn". Nach Ansicht von Fromm zeige diese rasante Entwicklung, dass die rechtsextremistische Szene versuche auch in die Gamer-Szene einzudringen.

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse forderte unterdessen ein größeres Engagement gegen die immer attraktiveren Internetseiten von Neonazis: "Ich finde schon, dass die Demokratie auch (...) eine agitatorische Offensive mit modernsten Mitteln starten muss. Wir haben doch hochintelligente, kreative Werbefachleute, die können doch ihre Phantasie und ihre Kreativität in den Dienst von Demokratie, Humanität und Toleranz stellen. Die muss man gewinnen, die sollen auch Gesicht zeigen und nicht nur die Berufshumanisten", sagte Thierse gegenüber "Kennzeichen D".


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