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CMG: Im E-Handel wird kaum Geld verdient

"Führungskräfte optimistisch beim E-Commerce"

Electronic Commerce ist zwar nach wie vor ein öffentlichkeitswirksames Thema, bringt den Unternehmen aber kaum Geschäft, das zumindest ist eine der zentralen Aussagen einer neuen europaweiten Untersuchung der Beratungs-, Softwareentwicklungs- und Systemintegrationsgesellschaft CMG. 66 Prozent der deutschen Firmen und 43 Prozent der Unternehmen in den anderen europäischen Ländern erzielen nicht mehr als fünf Prozent ihres Jahresumsatzes über das Internet.

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Mehr als die Hälfte der in Deutschland befragten Unternehmen und beinahe 40 Prozent der europäischen Firmen bringen es nicht einmal auf zwei Prozent im Netzhandel. Die Zahlen zeigen im Vergleich eine weitere Kernaussage der CMG-Studie: Deutschland hinkt beim E-Commerce gegenüber seinen europäischen Nachbarländern deutlich hinterher. Die Beratungsgesellschaft hatte 250 große und mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden in die Untersuchung "e.COM index" einbezogen.

Inhalt:
  1. CMG: Im E-Handel wird kaum Geld verdient
  2. CMG: Im E-Handel wird kaum Geld verdient

"Trotz des verhaltenen E-Geschäfts ist der Optimismus in den Führungsetagen der Wirtschaft beim Electronic Commerce ungebrochen", analysiert Reinhold Friedrich, Geschäftsführer der CMG Deutschland GmbH und als Country Chairman für alle CMG-Aktivitäten in Deutschland verantwortlich.

Mehr als 80 Prozent der deutschen Manager und sogar fast 90 Prozent der Führungskräfte im europäischen Ausland erwarten schon in den nächsten zwölf Monaten eine stark steigende Nachfrage über das Datennetz. 55 Prozent der deutschen und 43 Prozent der europäischen Firmenlenker gehen von einer Wachstumsrate von bis zu 100 Prozent aus. Beinahe ein Viertel der deutschen und knapp 30 Prozent der europäischen Manager erwarten sogar eine noch höhere Zuwachsrate beim Internet-Handel in den kommenden zwölf Monaten.

Dass der Anteil des Online-Handels am Firmenumsatz in diesem Zeitraum auf über 25 Prozent steigt, glauben allerdings nicht einmal drei Prozent der deutschen und nur sechs Prozent der Manager im europäischen Ausland. In Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden wollen immerhin 17 Prozent der Firmen binnen zwei Jahren mehr als ein Viertel des Umsatzes über das Internet einspielen. In Deutschland stimmen nicht einmal fünf Prozent der Führungskräfte diesem Ziel zu, sondern haben offenbar eher einen Fünf-Jahres-Plan im Auge: 40 Prozent der von CMG befragten Manager deutscher Unternehmen wollen bis 2005 mehr als ein Viertel ihres Umsatzes im Datennetz erwirtschaften. Allerdings sind auch 14 Prozent davon überzeugt, dass dieses Ziel niemals erreicht wird. In den anderen europäischen Ländern ist der Anteil der Niemals-Pessimisten mit sieben Prozent lediglich halb so hoch.

CMG: Im E-Handel wird kaum Geld verdient 
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