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Bundesgeschäftsführer: Die SPD soll Online-Partei werden

Durch Überalterung droht Mitgliederschwund. Eine neue Verankerung seiner Partei in der Gesellschaft fordert der SPD-Bundesgeschäftsführer Matthias Machnig. In einem Beitrag für den Spiegel warnt Machnig seine Partei, den Anschluss an wichtige Erfahrungen, Wissensbestände und Haltungen zu verlieren.
/ Andreas Donath
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Die Verjüngung der Organisation sei für die SPD "eine Frage ihrer Existenzfähigkeit geworden." Setze sich die Überalterung der Partei fort, werde sie "bald einen bedrohlichen Mitgliederschwund erleben."

Weil sie sich nicht mehr auf ein festgefügtes Milieu stützen können, müssten die Sozialdemokraten zu einer Netzwerkpartei werden, deren Mitglieder und Anhänger viel mehr als heute in unterschiedlichem Maße, zu unterschiedlichen Zeiten und verschiedensten Themen aktiv werden, so Machnig.

Die Zukunft der SPD sieht der Geschäftsführer in einem Nebeneinander von Mitglieder- und Unterstützerpartei: "Deshalb will die SPD Online-Partei werden." Dabei sei das hauptamtliche Personal künftig vor allem als Dienstleister sowie als Koordinations- und Kommunikationsexperten gefragt.


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