Studie: Internet - Fluch und Segen des Versicherungsberaters
Zu diesem Ergebnis kommt der vom Kölner Marktforschungsinstitut psychonomics und dem Beratungs- und IT-Dienstleister CSC Ploenzke herausgegebene "Kundenmonitor e-Assekuranz", eine Studie zum Umgang mit Versicherungen im Internet.
Die Untersuchung verknüpft die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter rund 1.800 Versicherungskunden in Deutschland mit einer zusätzlichen Online-Befragung von rund 500 Versicherungsentscheidern.
Danach sehen Internet-Nutzer den Haupthinderungsgrund, Versicherungen online abzuschließen, in der fehlenden persönlichen Beratung (32 Prozent). 30 Prozent würden prinzipiell keinen Abschluss übers Netz tätigen, 28 Prozent schließen Versicherungen nur bei ihrem Vertreter ab. Die Unsicherheit der Datenübertragung nennen 23 Prozent als Hinderungsgrund. Und immerhin 41 Prozent der Internetnutzer haben zurzeit keinen akuten Versicherungsbedarf.
Trotz der bislang eher mäßigen Verkaufszahlen – erst fünf Prozent aller User haben bislang im Internet einen Versicherungsabschluss getätigt – könnte sich bereits heute schon jeder dritte Online-Nutzer (35 Prozent) einen Abschluss über das Internet vorstellen.
Bei kleineren oder stark standardisierten Verträgen sind es sogar bereits bis zu 60 Prozent der Internet-Nutzer, die einen Online-Abschluss tätigen würden: (Reisegepäckversicherung: 61 Prozent; Kfz-Versicherung: 57 Prozent, Haftpflicht: 49 Prozent).
Wichtig ist den befragten Internet-Usern vor allem die Sicherheit, es auch im Netz mit bekannten, seriösen Versicherungsgesellschaften zu tun zu haben: Neben der Forderung nach deutlichen Preisvorteilen im Netz (63 Prozent der User) stehen eine kundenfreundliche Rücktrittsregelung (50 Prozent), ein bekannter Markenname (42 Prozent) und besser noch eine bestehende Kundenbeziehung (47 Prozent) ganz oben auf der Anforderungsliste der Internet-Nutzer.



