Infineon kündigt Infrarot-Datenübertragung mit 16 Mbit/s an
Hersteller von Notebooks, Mobiltelefonen, Druckern oder PDAs können damit ihre Produkte mit einer schnellen, drahtlosen Datenübertragung ausrüsten, die auch den Anforderungen der immer größeren Datenmengen von Videos, digitalen Bildern und Grafiken gerecht wird.
Das VFIR-Entwicklungskit von Infineon beinhaltet ein PCMCIA-Controller-Modul, das Transceiver-Dongle, ein Testprogramm und die Treiber. Das VFIR-System ist kompatibel zum Infrared Data Associates Version 1.3. Standard.
Die Controller und Transceiver unterstützen neben 16 Mbit/s auch Datenraten von 4 Mbit/s, 1,15 Mbit/s, 115 kbit/s, 9,6 kbit/s und ASK (Amplitude Shift Keying, Amplitudenmodulation). Da viele IRDA-fähige Produkte als Embedded-Designs realisiert werden, kann das VFIR-System von Infineon auch als VHDL-Makro zur Verfügung gestellt werden.
"Stellen Sie sich vor, dass Sie Video-Daten im Umfang von 10 MByte vom PDA Ihres Freundes in weniger als 10 Sekunden übertragen können – genau das wird mit der Infineon-Lösung möglich", sagte Mike Bottoni, Vice President der Optoelectronics Group von Infineon Technologies zur Verdeutlichung der Leistungsfähigkeit des Systems.
Um die Leistungsaufnahme in tragbaren Geräten weiter zu reduzieren, verfügt der Transceiver über eine Stand-by-Stromaufnahme von 3,0 mA, die im Shutdown-Betrieb sogar auf weniger als 50 nA zurückgeht. Das VFIR-Entwicklungskit ist für Anfang des 1. Quartals 2001 geplant.
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