Abo
  • Services:
Anzeige

Special: KDE 2 - Linux goes Desktop

Anzeige

Am 15. August 1997 fand dann in Arnsberg ein erstes Treffen von KDE-Entwicklern - KDE-ONE - statt. Im Dezember gründetet man den KDE e.V. und am 8. April kündigte man dann die KDE Free Qt Foundation an. Bereits am 12. Juli 1998 gab man mit KDE 1.0 ein erstes stabiles Release frei. Danach folgten diverse weitere Releases sowie im Mai 2000 mit der KDE 1.90 eine erste Beta der zweiten KDE-Generation. Im September 2000 gab schließlich die norwegische Firma Trolltech ihr Qt-Toolkit unter der GPL frei, womit der Weg für einen vollkommen freien Unix-Desktop geebnet wurde.

Kandalf
Kandalf
Anders als bei vielen anderen Open-Source-Projekten steht an der Spitze des KDE-Projekts nicht eine Einzelperson sondern vielmehr ein Team von Kernentwicklern, begleitet von einigen Hundert weiteren Beteiligten. So besteht KDE derzeit aus über 800.000 Code-Zeilen und ist in 25 Sprachen verfügbar. Mit dem Release der Version 2.0 läutet man nun die nächste Generation ein.

"Mit der Erfahrung, die wir durch KDE 1 gewinnen konnten, haben wir KDE 2 fast von Grund auf neu entwickelt, um es noch intuitiver, leistungsfähiger und benutzerfreundlicher zu machen", erklärt Matthias Ettrich, Begründer des KDE-Projektes. "Wir denken, dass die KDE-Nutzer von den bemerkenswerten Verbesserungen angenehm überrascht sein werden, die wir erreicht haben. KDE 2 bietet dem Desktop-Anwender eine Fülle neuer Technologien, von Konqueror, einem vollwertigen Web-Browser und Datei-Manager, über KOffice, dem integrierten Büro-Paket, bis zu der erweiterten Anpassbarkeit und dem neuen KDE-Help-Center. Außerdem bietet es Entwicklern eine Vielzahl von mächtigen neuen Werkzeugen, wie KParts, der Komponenten-Technik von KDE, oder KIO, der netzwerk-transparenten Ein- und Ausgabe-Architektur. Dies erlaubt die effiziente Entwicklung von erstklassiger freier oder proprietärer Software."

So steht jetzt mit dem Release der KDE 2.0 alias "Kopernicus" eine stabile Version der zweiten KDE-Generation zur Verfügung, die neben einem fortschrittlichen Dateimanager und Web-Browser auch eine komplette Office-Suite mitbringt. So verwendet der KDE-Dateimanager und Web-Browser Konqueror eine komponentenbasierte Architektur, die die Features und Funktionen von Internet Explorer bzw. Netscape Communicator sowie des Windows Explorers vereinen soll. Konqueror unterstützt dazu eine breite Palette von aktuellen Internet-Standards wie JavaScript, Java, HTML 4.0, CSS-2 (Cascading Style Sheets), SSL (Secure Socket Layer) sowie Netscape Communicator Plug-Ins. Zudem erlaubt Konqueror eine nahtlose Einbindung von NFS Shares, Windows SMB Shares, HTTP-Seiten, FTP-Verzeichnissen sowie allen anderen Protokollen, für die ein KIO-Plug-In existiert.

KDE2 - Konqueror
KDE2 - Konqueror

Mit KOffice verfügt KDE 2.0 zudem über eine komplette Office-Suite, die eine Tabellenkalkulation (KSpread und KChart), ein Vektor-Zeichenprogramm (KIllustrator), eine Textverarbeitung (KWord) und ein Präsentationsprogramm (KPresenter) mitbringt. Alle Applikationen verwenden Dateiformate auf XML-Basis und lassen sich mittels KParts, einer umfassenden Scriptsprache, miteinander verknüpfen.

 Special: KDE 2 - Linux goes DesktopSpecial: KDE 2 - Linux goes Desktop 

eye home zur Startseite

Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. BoS&S GmbH, Berlin
  3. Bertrandt Services GmbH, Herford
  4. Gartenbau-Versicherung VVaG, Wiesbaden


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. (-80%) 3,99€
  3. (-50%) 14,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Programmiersprache

    Go 1.10 cacht besser und baut Brücken zu C

  2. Letzte Meile

    Telekom macht Versuche mit Fixed Wireless 5G

  3. PTI und IBRS

    FreeBSD erhält Patches gegen Meltdown und Spectre

  4. Deutsche Telekom

    Huawei und Intel zeigen Interoperabilität von 5G

  5. Lebensmittel-Lieferservices

    Für Berufstätige auf dem Lande oft "praktisch nicht nutzbar"

  6. Fertigungstechnik

    Intel steckt Kobalt und 4,5 Milliarden US-Dollar in Chips

  7. Homepod im Test

    Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan

  8. Microsoft

    Xbox One bekommt native Unterstützung für 1440p-Auflösung

  9. Google

    Pixel 2 XL lädt langsamer unterhalb von 20 Grad

  10. Wikipedia Zero

    Wikimedia-Foundation will Zero-Rating noch 2018 beenden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fe im Test: Fuchs im Farbenrausch
Fe im Test
Fuchs im Farbenrausch
  1. Mobile-Games-Auslese GladOS aus Portal und sowas wie Dark Souls für unterwegs
  2. Monster Hunter World im Test Das Viecher-Fleisch ist jetzt gut durch
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

  1. Re: Wasserstoff ist genau wie die SPD...

    JackIsBlack | 17:10

  2. Re: Alles nur kein Glasfaser

    Nogul | 17:10

  3. Re: XBox One X ist ein Totalflop :-)

    ternot | 17:10

  4. Re: Redundanz

    DAUVersteher | 17:09

  5. Re: Klassischer Bumerang

    Nikolai | 17:08


  1. 16:27

  2. 16:00

  3. 15:43

  4. 15:20

  5. 15:08

  6. 12:20

  7. 12:01

  8. 11:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel