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Vernetztes Heim - Erste e/home im November in Berlin

Kongressmesse und Ausstellung rund um das intelligente Heim. Im ICC in Berlin zeigt die Kongressmesse e/home vom 9. bis 11. November 2000 alles rund um den vernetzten Wohnraum in der Gegenwart und nahen Zukunft. Eine Ausstellung und mehrere Praxisforen gehören zum Umfeld der Messe dazu. Sie soll künftig alle zwei Jahre in Berlin stattfinden.
/ Ingo Pakalski
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Für den zweitägigen Kongressteil vom 9. bis 10. November stehen die Themen Technik, Marktanalysen, Dienstleistungen und Endgeräte im Mittelpunkt. Für den Einblick in die Praxis werden laufende Projekte vorgestellt und ein Blick auf den bereits weiterentwickelten Markt in den USA geworfen. Denn noch hinkt Europa den USA beim Thema Heimvernetzung hinterher.

Das dreitägige Praxisforum zeigt Produktschulungen und Workshops speziell für Fachbetriebe aus der Unterhaltungselektronik und Computertechnik. Aber auch Architekten, Telekommunikationsfirmen und Baubetriebe sollen hier Antworten auf ihre Fragen erhalten. In einem weiteren Bereich zeigt eine Ausstellung die Verbindung zwischen Gebäude-Automation und Netzwerktechnik im privaten Heim.

Die diesjährige e/home will den europäischen Marktteilnehmern im Bereich vernetztes Heim vor allem Einblicke in die Marktsituation in den Vereinigten Staaten geben. So berichten etwa Gary Shapiro, CEO der Consumer Electronics Association, und Tricia Parcs, Präsidentin von Parks Associates, über die Marktlage in den USA und machen so die Unterschiede zu Europa deutlich.

Dabei setzen sich die Veranstalter hehre Ziele: Zuversichtlich vergleichen sie die erste Funkausstellung (IFA) in Berlin mit der diesjährigen e/home und erwarten, dass dieses Marktsegment in naher Zukunft ein enormes Wachstum erleben wird. Dabei bekommen sie Rückendeckung aus der Marktforschung, die weltweit ein Marktvolumen von 20 Millionen interessierten Kunden ausmacht. Demnach wird geschätzt, dass sich der Markt für Heim-Netzwerke in den nächsten vier Jahren von über 1,2 Milliarden DM auf fast 12 Milliarden DM weltweit verzehnfachen wird. Dementsprechend will die e/home dabei helfen, dieses Terrain auch für private Anwender zu erschließen.

Ein plakatives Beispiel für ein "Intelligentes Haus" ist das Reichstagsgebäude in Berlin: Es ist umfassend mit intelligenter, automatisch reagierender Technik in den Heizungs-, Beleuchtungs- und Sicherheitssystemen ausgestattet. Derartige Systeme sind zum Teil aus bewährten Techniken zur Steuerung von Produktionsabläufen entstanden. Neu ist allerdings, dass diese zunehmend auch für die Anwendung in Privathäusern und Wohnungen einsetz- und bezahlbar werden.

Als Beispiel-Szenario könnte ein Handy in einem vernetzten Heim nicht nur die komplette Unterhaltungselektronik bedienen, sondern auch andere Geräte oder Anlagen steuern. Vorstellbar ist etwa, die auf "Sparflamme" gestellte Heizung vor der Heimkehr entsprechend aufzudrehen.

Weitere Informationen liefert die Website(öffnet im neuen Fenster) von e/home oder Sie wenden sich mit Fragen direkt telefonisch (030/3038-2056) oder per E-Mail an Kerstin Kube von der Messe Berlin.


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