Abo
  • Services:

c't: Zugangssperren mittels BIOS-Passwort leicht zu knacken

Keine Sicherheit für PC und Notebook

Zugangssperren mittels BIOS-Passwort stellen keinen Schutz vor ungewünschten Fremdeingriffen dar, sondern wiegen Besitzer von PCs und Notebooks nur in trügerischer Sicherheit, berichtet das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe 22/2000.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit einem BIOS-Passwort sollte man moderne PCs eigentlich vor unerwünschtem Zugriff von Fremden schützen können. Erst nach Eingabe des korrekten Passworts setzt der PC den Boot-Vorgang des Systems fort. Die Anwender derartiger Schutzmechanismen wähnen sich in trügerischer Sicherheit: Schutz bieten derartige Passwörter allenfalls vor wenig versierten Anwendern oder vor Kleinkindern (sic!), die durch Herumkrabbeln auf der Tastatur Schaden anrichten könnten.

Stellenmarkt
  1. ADAC Versicherung AG, München
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Die Bios-Passwörter stellen so manchen Anwender vor das Problem, den Rechner wieder in Gang zu bekommen, wenn er das Passwort vergessen hat. Gerade diese Vergesslichkeit hat dazu geführt, dass auf zahlreichen Seiten im Internet Hilfestellungen zum Knacken von BIOS-Passwörtern präsentiert werden, so dass die beabsichtigte Schutzwirkung kaum noch gegeben ist. So genannte Master-Passwörter erlauben grundsätzlich den Zugang. Oft waren die Board-Hersteller zu faul und haben das Master-Passwort des BIOS-Herstellers übernommen. Auf verschiedenen Websites sind gängige Master-Passwörter in ganzen Listen verzeichnet. Darüber hinaus gibt es noch diverse Tricks von Tastenkombinationen beim Starten bis zum Eingriff in die Hardware des Rechners.

Bei Notebooks sieht die Situation besser aus, aber auch hier gibt es Tricks. Mit Master-Passwörtern aber gehen die Notebook-Hersteller sehr sorgfältig um: Wer sein Passwort vergessen hat, kann unter Vorlage von Rechnung und Lieferschein Hilfestellung anfordern.

"Gerade bei den Neuentwicklungen wie dem Award-BIOS 6.0 ist es dennoch sehr schade, dass die BIOS-Entwickler nichts aus der Misere gelernt haben", meint c't-Redakteur Andreas Stiller. "Bei dieser trügerischen Sicherheit wirken Feature-Ankündigungen wie 'Multi-level password protection' von Award eher scherzhaft als Vertrauen erweckend."



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. DOOM für 6,99€, Assassin's Creed Odyssey für 49,99€ und Civilization VI - Digital...
  2. (u. a. UE65NU7409 für 849€ statt 1.039,98€ im Vergleich)
  3. 39,98€ (Vergleichspreis ca. 72€)
  4. ab 519€ bei Alternate lieferbar

Folgen Sie uns
       


Two Point Hospital - Golem.de live

Dr. Dr. Golem meldet sich zum Dienst und muss im Livestream unfassbar viele depressive Clowns heilen, nein - nicht die im Chat.

Two Point Hospital - Golem.de live Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /