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Umfrage: Trend zum Betriebssystem-Oligopol

Windows 2000 und Linux obenauf

Windows 2000 und Linux entwickeln sich zu den dominierenden Betriebssystemen in den Unternehmen. Dies ergab jetzt die Leserbefragung des iX-Magazins, das die wichtigsten Ergebnisse in seiner aktuellen Ausgabe 11/2000 veröffentlicht.

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Über 3.700 Teilnehmer konnte die dritte Auflage der iX-Leserumfrage verzeichnen. Die Resultate dieser zweijährlich durchgeführten Untersuchung erlauben nach Angaben der Autoren detaillierte Einblicke in aktuelle Trends der DV-Branche.

So gibt es kein Betriebssystemmonopol, aber einen klaren Trend zum Oligopol. In der Verbreitung führen Windows und Linux, während die Anbieter von kommerziellen Unix-Systemen Federn lassen müssen. Lediglich Sun Solaris verzeichnet gegenüber 1998 keinerlei Einbußen.

74 Prozent der Befragten setzen Linux in der Firma ein, 1998 waren es erst 58 Prozent. Mit Windows NT oder Windows 2000 arbeiten 82 Prozent. Aber auch die Windows-Versionen 3.x/9x sind immer noch bei der Hälfte der Anwender installiert (1998: 64 Prozent). Suns Unix-Derivat Solaris ist bei 38 Prozent im Einsatz, Hewlett-Packards HP-UX kann einen Anteil von 17 Prozent verzeichnen. "Ehemals illustre Unix-Anbieter wie Siemens, SGI oder SCO tauchen nur noch unter 'ferner liefen' auf", beschreibt iX-Chefredakteur Jürgen Seeger die konsolidierte Situation.

Der breite Einsatz von Linux hat offenbar einen Wachstumsschub für freie Software insgesamt gebracht. Gut 70 Prozent setzen bereits kostenlose Programme ein, weitere sechs Prozent planen es, nur noch ein knappes Viertel setzt ausschließlich auf kommerzielle Lösungen. 1998 waren noch über 40 Prozent der Ansicht: "Was nichts kostet, taugt auch nichts".

Erstmals waren Fragen zu Arbeitszeit, Überstunden und Weiterbildung Gegenstand der Leseranalyse. Ergebnis: Die 35-Stunden-Woche ist in der IT-Branche kein Thema, nur zwölf Prozent können ihre Arbeit in dieser Zeit erledigen. 40 Prozent arbeiten sogar mehr als 45 Stunden pro Woche. Hinzu kommt Weiterbildung in der Freizeit, die bei über der Hälfte der Befragten anfällt. Und: Auf die Bezahlung von Überstunden müssen 45 Prozent verzichten.


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