E-Business-Softwarehersteller abaXX plant Börsengang
AbaXX, im Frühjahr 1999 als GmbH in Stuttgart gegründet, entwickelt und implementiert eine E-Business-Suite für den High-End-Markt, die sämtliche Funktionen und Geschäftsprozesse abzudecken verspricht. AbaXX firmiert seit Anfang Oktober als Aktiengesellschaft. Investoren sind unter anderem Earlybird Venture Capital und 3iGroup.
Die Besonderheit der abaXX-E-Business-Suite liegt nach Angaben der Herstellerfirma in ihrer Modularität. Sie setzt sich aus individualisierbaren Standardmodulen, so genannten Engines, zusammen. Mit Hilfe der einzelnen Engines soll eine wesentlich schnellere und kostengünstigere Erstellung eines Portals bzw. eines elektronischen Marktplatzes möglich werden. Als Beispiel gibt das Unternehmen das Firmenkundenfinanzportal der Dresdner Bank AG an, das in der Zeit von nur vier Monaten fertig gestellt wurde.
Die Gründer und Vorstände von abaXX, Dr. Albert Jürgen Enders (CEO), Dirk Matzat (CFO) und Thorsten Schäfer (CTO), schlossen mit der komponentenbasierten E-Business-Software eine Marktlücke. "Unsere flexible Software folgt den Unternehmensprozessen und nicht umgekehrt. Die Implementierung unserer E-Business-Suite erfordert keine Reorganisation des Unternehmens und spart damit wertvolle Anpassungsenergien und Umstellungskosten ein", so Enders.
Zur systematischen Erschließung des europäischen und des US-amerikanischen Markts schloss abaXX im Juni dieses Jahres eine Kooperationsvereinbarung mit Andersen Consulting. Diese Zusammenarbeit soll in zentralen Märkten einen schnellen und strukturierten Zugang zu den Fortune-500-Unternehmen verschaffen.
Im ersten Halbjahr 2000 setzte das Unternehmen rund vier Millionen Euro nach US-GAAP um.



