Auch europäische Teams integriert. Alljährlich Ende Januar versammelt sich nahezu die gesamte fernsehfähige amerikanische Nation vor den Bildschirmen, um dem Superbowl, dem Endspiel der amerikanischen Football-Liga beizuwohnen. Dank Electronic Arts darf man auch in diesem Jahr wieder das Sportspektakel am eigenen PC nachspielen.
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Hier zu Lande genießt die von vielen Unterbrechungen und Showeinlagen geprägte Sportart noch nicht einen derart hohen Popularitätsgrad wie im Land der unbegrenzten Werbepausen, nichtsdestotrotz machte man sich bei Electronic Arts die Mühe, Anleitung und Verpackungstext in deutscher Sprache anzubieten. Das Spiel selber ist allerdings komplett in Englisch gehalten.
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Europäische Football-Anhänger haben auch insofern Grund zum Jubeln, dass EA neben der amerikanischen auch über die europäische NFL-Lizenz verfügt und somit auch alle Teams und Spieler der europäischen Profiliga in das Spiel integriert sind. Zu Beginn darf wie gewohnt ausgewählt werden, ob man sich zuerst mit den Flugeigenschaften des Ledereis im Trainingsmodus bekannt machen will, ein Freundschaftsspiel wagen oder gleich die gesamte Saison nachspielen möchte.
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Wie vom Meister der Sportspiele gewohnt ist auch bei Madden NFL 2001 die Präsentation grandios gelungen: Angefangen beim vor Spielbeginn stattfindenden Schwenk durch das Stadion über die Darbietungen der Cheerleader bis hin zu den professionellen amerikanischen Spielkommentatoren ist man jederzeit bemüht, dem Fernsehvorbild so nah wie möglich zu kommen. Dank neuer 3D-Spielermodelle wirken zudem die Animationen recht lebensecht.
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Die Spielsteuerung kann zwar auch per Tastatur erfolgen, gelingt per Pad oder Stick aber weitaus besser. Die Spielzugauswahl ist gewohnt vielfältig, dank verbesserter Intelligenz der gegnerischen Spieler muss man nun auch auf Überraschungsangriffe und ungewohnte Blocks gefasst sein.
Genauso hoch wie die Qualität des Programmes sind allerdings einmal mehr auch die Hardwareanforderungen: Der als Minimum empfohlene Pentium II empfiehlt sich nur für bewegungsarme Spieler, die Zeitlupenanimationen einem schnellen Spielgeschehen schon immer vorgezogen haben, für einen rasanten Spielgenuss sind ein Pentium III und zumindest 64 MB RAM Grundvoraussetzung. Neben der PC-Version wird es übrigens zum Launch der neuen Sony-Konsole auch eine PS2-Konvertierung geben.
Fazit: Einmal mehr beweist Electronic Arts eindrucksvoll seine Vormachtstellung im Sportspielgenre. Natürlich ließe sich wieder darüber streiten, ob die im Vergleich zum Vorgänger geringen Verbesserungen nicht auch durch ein Add-On möglich gewesen wären, wer aber auf der Suche nach einer Football-Simulation ist, wird kaum eine bessere Wahl als Madden 2001 treffen können.