Rambus vermeldet erfolgreiches Geschäftsjahr
So vermeldet Rambus für das vierte Geschäftsquartal einen Umsatz von 26,9 Millionen US-Dollar, von denen 19,9 Millionen US-Dollar aus Lizenzgebühren für RDRAM-Speichertechnologie und den Lizenzgebühren für Rambus-Technologie in SDRAMs, DDR-SDRAMs und entsprechenden Controllern stammen. Insgesamt hat Rambus im vergangenen Geschäftsjahr Lizenzgebühren in Höhe von 32,6 Millionen US-Dollar eingenommen, so dass das vierte Quartal das für Rambus bisher lohnendste war. Im Vergleich zum Geschäftsquartal 2000 konnte Rambus damit insgesamt viermal mehr von seinen Lizenzpartnern kassieren.
Der Gewinn für das Geschäftsjahr 2000 liegt mit 21,5 Millionen US-Dollar, bzw. 0,20 US-Dollar pro Aktie, um 147 Prozent über dem des Vorjahres. Der Großteil des Gewinns wurde mit 10,2 Millionen US-Dollar, bzw. 0,09 US-Dollar pro Aktie, auf Grund der gestiegenen Lizenzeinnahmen, im vierten Geschäftsquartal erwirtschaftet. Er liegt damit um 115 Prozent über dem des dritten Quartals und um 285 Prozent höher als beim Vorjahreszeitraum.
Ob Rambus sich auch im bereits begonnenen Geschäftsjahr ähnlich steigern können wird, muss sich noch zeigen. Das Unternehmen weist in einer Pressemitteilung selbst darauf hin, dass man unter anderem von der Preisentwicklung von RDRAMs und deren SDRAM-Konkurrenz abhängig ist. Auch vom Erfolg der bestehenden Geschäftspartner sei man abhängig; zu diesen zählen unter anderem Intel, von dessen Pentium 4 man sich ein höheres Interesse an RDRAMs verspricht, sowie Sony, dessen Markteinführung der mit RDRAM ausgestatteten PlayStation 2 in den USA und Europa kurz bevorsteht. Ob und in welchem Zeitrahmen weitere Lizenznehmer hinzukommen, sei ebenfalls entscheidend.



