NMPA und MP3.com nähern sich Einigung
Die für einen Zeitraum von drei Jahren ausgelegte Lizenzvereinbarung beschränkt sich allerdings auf den Dienst My.MP3.com, bei dem registrierte Nutzer die von ihnen gekauften CDs ins MP3-Format wandeln und speichern können, um später von überall her über das Internet Zugriff auf die Musik zu haben.
Für die Lizenzvereinbarung muss MP3.com bis zu 30 Millionen US-Dollar an die von der HFA vertretenen Musiker und Label zahlen. Aus dieser Summe würden sowohl die seit Bestehen entstandenen "Schäden" als auch die zukünftigen Downloads von My.MP3.com bezahlt werden. Somit handelt es sich zum Teil um eine Vorauszahlung für anfallende Lizenzgebühren. Dabei zahlt MP3.com eine einmalige Gebühr für jeden von Nutzern gespeicherten Musiktitel und für jeden Abruf desselbigen 0,25 Cent.
Sollten die HFA bzw. deren Mitglieder zustimmen, wäre MP3.com das schwebende Verfahren wegen Urheberrechtsverletzung los und könnte seinen Dienst My.MP3.com wieder in vollem Umfang anbieten. MP3.com dürfte die Vereinbarung jedoch finanziell sehr stark schwächen.



