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Traumgehälter für Start-up-Manager illusorisch

Venture-Kapitalisten fordern zur Bescheidenheit auf

Bescheidenheit ist die Tugend zum Erfolg, so könnte das neue Motto der Start-up-Unternehmer lauten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage zu Gehältern und Vergütungen, die das Internet-Wirtschaftsmagazin Net Investor unter 150 Top-Start-ups in Deutschland, Venture-Kapitalisten (VC) und Headhuntern durchführte.

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Danach ist die Auffassung verbreitet, dass nur Unternehmen, die Enthusiasmus und Energie über den schnellen Reichtum stellen, in Zukunft erfolgreich sein werden. Als realistisches Gründergehalt nennt beispielsweise Christian Angermayer, Gründer und Vorstand der Venture Cap Holding AG in Bayreuth, 5.000 bis 7.000 Mark im Monat. Dagegen stehen nach seiner Aussage Fälle krasser Selbstüberschätzung: Start-up-Gründer, die für sich selbst 20.000 Mark pro Monat abziehen.

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Oliver Borrmann, Chef des Berliner Gründer-Netzwerks BMP AG, sieht das ähnlich: "Einige Start-ups kommen mit Gehaltsvorstellungen der Geschäftsführer zu uns, die liegen bei 200.000 bis 400.000 Mark brutto per anno. Wir akzeptieren diese Gehälter in keiner Weise."

Die Gehälter der Gründer sind nach Ansicht der Venture-Kapitalisten von ausschlaggebender Bedeutung, da sie zeigen, ob die Unternehmer an ihre eigenen Ideen glauben. Start-ups, die Venture-Kapitalisten ansprechen, weil sie zu wenig Geld für ihre Unternehmungen haben, aber gleichzeitig viel Geld aus dem Start-up abziehen, machen sich in den Augen der Geldgeber unglaubwürdig.

Die von Net Investor befragten Venture-Capital-Unternehmen halten die vergleichsweise niedrigen Gehälter für einen notwendigen Schritt der Selbstreinigung innerhalb der Branche. Die Ernüchterung des Internet-Booms trenne, so die Ansicht Irene Seiferts, Senior Consultant bei Heidrick & Struggles Int. Inc., momentan ein wenig die Spreu vom Weizen.



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