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Sega: Eine Million Dreamcast in Europa verkauft

Für das erste Jahr angestrebte Verkaufszahlen erreicht

Sega Europe hat offenbar seine für das erste Jahr angestrebten Dreamcast-Verkaufszahlen erreicht: Laut einer Pressemitteilung hat der Videospiel-Hersteller die am 14. Oktober 1999 auf den Markt gebrachte onlinefähige Konsole mittlerweile über eine Million Mal verkauft.

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Unterschätzt: Dreamcast
Unterschätzt: Dreamcast
Zudem sind laut Sega über 2,5 Millionen Softwaretitel verkauft worden. Für den Dreamcast-eigenen Online-Dienst Dreamarena sollen sich mehr als 400.000 Dreamcast-Besitzer angemeldet haben, von denen sich etwa 10 Prozent täglich einwählen.

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So beeindruckend ist der Erfolg jedoch nicht, wenn man berücksichtigt, dass Sega bereits Ende Februar den Verkauf von 700.000 Konsolen ankündigen konnte: Demnach wären innerhalb von acht Monaten gerade mal 300.000 Konsolen in ganz Europa verkauft worden.

Trotzdem hat Sega gute Chancen, einen Gang zuzulegen. Ironischerweise dank des Konkurrenten Sony, der auf Grund von Produktionsengpässen zum US- und EU-Marktstart gegen Jahresende nur sehr wenige PlayStation-2-Konsolen auf den Markt bringen kann und damit den Handel verärgert hat.

Dazu JF Cecillon, Geschäftsführer von Sega Europe: "Unser Timing ist perfekt. In den kommenden zwei Monaten werden eine Reihe hochwertiger Spiele und Peripheriegeräte auf den Markt kommen. Sega wird von den Lieferschwierigkeiten der Mitbewerber profitieren. Der Einzelhandel kann sich darauf verlassen, dass während des Weihnachtsgeschäfts genügend Dreamcasts und hochwertige Artikel für den Verkauf bereitgestellt werden."

Absetzen will sich Sega von der PlayStation 2 vor allem durch zehn Onlinetitel, die voraussichtlich bis zum Frühjahr 2001 erscheinen werden. Darunter das Multiplayer-Gemetzel "Quake III Arena" sowie Lionheads Strategie-Simulation "Black and White" und das Rollenspiel "Phantasy Star Online". Unter den weiteren Verkaufsschlagern, die in den kommenden Monaten auf den Markt kommen, ist auch der Einzelspieler-Epos "Shenmue", eine der teuersten Videospielproduktionen der Welt mit einem Etat von etwas über 233 Millionen DM.

Kommentar:
Ob sich Sega im Weihnachtsgeschäft von Sony absetzen kann, muss sich jedoch noch zeigen. Die angekündigten Spieletitel und ein hoffentlich noch etwas sinkender Konsolen- und Spielepreis sollten die Konsole deutlich attraktiver wirken lassen als z.B. eine technisch veraltete PlayStation 1 oder eine rare und knapp 900 DM teure PlayStation 2. Doch schlussendlich muss Sega dies dem Kunden und dem Handel auch rechtzeitig vermitteltn, denn sonst ist die Chance vertan.



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