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Spieletest: Loopy Landscapes - Achterbahn-Nachschub

Viele neue Szenarien und Fahrzeuge. Es muss nicht immer Moorhuhn sein: Hasbro Interactive und Microprose bewiesen vor knapp zwei Jahren mit Roller Coaster Tycoon eindrucksvoll, dass man auch komplexes Gameplay einsteigerfreundlich und massenkompatibel gestalten kann. Mit Loopy Landscapes gibt es nun bereits das zweite Add-On zum virtuellen Vergnügungspark.
/ Thorsten Wiesner
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Wenn zum zweiten Mal eine Erweiterung des Hauptprogrammes erscheint, sagt das schon einiges über den Erfolg des Titels aus. Die einfach zu erlernende Steuerung und die Möglichkeit, seiner Fantasie bei der Gestaltung und Erweiterung des Vergnügungsparks freien Lauf zu lassen, waren für unzählige Spieler Grund genug, Zeit und Geld in das Spiel zu investieren.

Am prinzipiellen Spielablauf änderst sich natürlich auch mit Loopy Landscapes nichts, dafür gibt es ein ganzes Füllhorn voll von neuen Szenarien und Objekten: So wurden allein dreißig neue Landschaften integriert, wodurch man seine Geisterbahn nun auch auf einem futuristisch anmutenden Raumgleiter, in einer altertümlichen Ritterburg oder in der zugeschneiten Antarktis errichten kann, wahrscheinlich, um den dort lebenden Eskimos auch mal ein wenig Abwechslung zu gönnen.

Auch das Arsenal an Karussells und Achterbahnen wurde erweitert, zu den typischen Imbiss- und Losbuden gesellen sich neue Stände, und verschiedene Symbole wie Absperrungen lassen dem Spieler noch freiere Hand bei der Infrastruktur des Parks.

Zu guter Letzt wurden auch kleinere Mängel des Hauptprogrammes ausgemerzt, so sind verschiedene Aktionen nun weitaus einfacher zu handhaben. Beispielsweise lassen sich nun durch einen einfachen Klick die Preise an allen Imbissbuden gleichzeitig heraufsetzen, ein einzelnes Anklicken jedes Gebäudes ist nicht nötig.

Fazit:
Besitzer der Vollversion haben erneut Grund zum Jubilieren, denn mit Loopy Landscapes bietet Hasbro Interactive ein rundum gelungenes Add-On zum Aufbau-Hit. Lobenswert vor allem, dass man das Add-On einer überteuerten zweiten Vollversion vorzieht – nicht gerade eine übliche Taktik auf dem Entertainment-Markt.


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