Norton Ghost 2001 Personal Edition schreibt Images auf CD
Das Backup-Produkt kopiert Partitionen auch direkt auf eine andere Festplatte. Bekommt ein Rechner zum Beispiel eine größere Festplatte, überträgt man so bequem alle Daten vom alten Laufwerk auf das neue.
Norton Ghost legt Images außer auf CD-Medien auch auf Festplatten, Bandlaufwerken und Wechselmedien (Zip, Jaz, etc.) ab. Dabei lassen sich die Images komprimieren, so dass man wertvollen Speicherplatz auf den Backup-Medien spart. Ein Kennwortschutz verhindert, dass Unbefugte den Inhalt der Image-Dateien einsehen können.
Das Anlegen und Restaurieren von Images geschieht unter DOS, um ein nicht mehr startbares Betriebssystem schnell wiederherstellen zu können. Norton Ghost beherrscht dazu alle verbreiteten Dateisysteme wie FAT, FAT32, HPFS, ext2, NTFS4 und 5.
Beim Anlegen eines Backups landen alle Informationen Sektor für Sektor in der Image-Datei. Das hat den Vorteil, dass es unter DOS keine Schwierigkeiten mit den langen Dateinamen von Windows 9x gibt. Beim Wiederherstellen eines Images werden alle Daten auf der Zielpartition überschrieben.
Will man nur einzelne Dateien restaurieren, geschieht dies mit dem Windows-Programm Ghost Explorer. Hierüber erweitert der Anwender sogar ein Image um einzelne Dateien und Verzeichnisse, was jedoch auf NTFS-Laufwerken nicht funktioniert. Damit umgeht man, bei geringfügigen Veränderungen auf einem Laufwerk gleich eine neue Image-Datei anzulegen.
Erstmals liefert Symantec das Imaging-Programm Ghost in einer Version für Privatanwender. Bislang bot der Tools-Hersteller Ghost nur in einer Profi-Version als Lizenzprodukt an. Die weiterhin erhältliche Enterprise Edition 6.5 enthält zusätzlich umfassende Netzwerk-Funktionen, entspricht aber ansonsten der Personal Edition.
Norton Ghost 2001 Personal Edition läuft auf Windows 95, 98 und Millennium sowie Windows NT und 2000. Das Symantec-Produkt steht ab sofort für 99,- DM in den Regalen.