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EU billigt Fusion von AOL und Time Warner unter Auflagen

AOL trennt sich von Bertelsmann, Entscheidung in den USA steht noch aus

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch in Brüssel die Fusion von AOL mit Time Warner unter Auflagen genehmigt. Sie verlangt von dem neuen Medienriesen, sich vom deutschen Medienkonzern Bertelsmann zu trennen. Jetzt steht noch die Entscheidung der US-Behörden aus.

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"Da Time Warner und Bertelsmann zusammen ungefähr ein Drittel des europäischen Marktes für Musikverwertungsrechte beherrschen, würde das neue Unternehmen somit die bedeutendste Quelle von Musikverwertungsrechten in Europa kontrollieren", erläuterte die Kommission.

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Um eine Genehmigung über den 120 Milliarden Dollar teuren Kauf von Time Warner zu erhalten, hat AOL eine Trennung von Bertelsmann bereits vorher angeboten. In der Übergangszeit darf der Konzern nichts unternehmen, "was dazu führen könnte, dass die Bertelsmann-Musik im Internet nur über AOL zugänglich ist oder so formatiert wird, dass sie sich nur noch mit der AOL-Player-Software abspielen lässt." Auch dies war für Brüssel ein heikler Punkt: Die Kommission befürchtete, dass AOL über ihre Player-Software Winamp die Bedingungen für die Verbreitung von Musikdateien diktieren könne.

Brüssel erhofft sich davon, dass Bertelsmann zu einem unabhängigen Konkurrenten von AOL/Time Warner wird, so dass deren Musikverwertungsrechte "nicht die kritische Masse erreichen" könne, um marktbeherrschend zu werden. Der EU-Kommission wurde die Genehmigung erleichtert, weil Time Warner bereits vor einer Woche die geplante Fusion mit dem Musikkonzern EMI aufgegeben hat.

Jetzt fehlt noch der Segen der US-Kartellbehörden FCC und FTC, um den Zusammenschluss von AOL und Time Warner endgültig zu machen.



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