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BKA warnt vor Zunahme von Kinderpornografie im Internet

ZDF-Magazin Frontal berichtet über mehr Täter und mehr Opfer. Im Internet wird nach Angaben des Bundeskriminalamtes vermehrt Kinderpornografie angeboten. Bernd Roßbach, BKA-Referatsleiter Schwerkriminalität, spricht von "einer mehrere hundert Prozent starken Steigerung" im Vergleich zu den Vorjahren.
/ Andreas Donath
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Auch die Inhalte im Newsnet sowie auf den Seiten im World Wide Web nehmen an Brutalität zu. Auffällig sind nach BKA-Informationen Angebote und Gewalthandlungen an Kleinkindern und Babys. Karlheinz Moewes, Erster Kriminalhauptkommissar, der die EDV-Beweismittelsicherung im Polizeipräsidium München leitet, sagte gegenüber dem ZDF-Magazin Frontal: "Es ist festzustellen, dass die Opfer immer jünger werden" und dass auch "vermehrt die Darstellung des Missbrauchs von Kleinstkindern und Säuglingen" zu beobachten ist.

Alarm schlägt auch die Arbeitsstelle "Jugendschutz.net" in Mainz, die im Auftrag der Jugendministerien der Länder die Webseiten auf jugendgefährdende Inhalte analysiert. Arbeitsstellenleiter Friedemann Schindler sagte in "Frontal", man habe "auf einigen Seiten, die nackte Mädchen präsentieren, Zähler gefunden, die 25.000 bis 30.000 Seitenaufrufe pro Tag anzeigten".

In Anbetracht der rasanten Steigerung kinderpornografischer Angebote fordert die rheinland-pfälzische Ministerin für Kultur, Jugend, Familie und Frauen, Dr. Rose Götte, gesetzliche Konsequenzen: "Wir müssen die Altersgrenze hochsetzen, so dass die Kinderpornografie bis zum Alter von 16 Jahren verboten wird."


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