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Nobelpreis in Physik für IT-Wissenschaftler

Z. Alferov, H. Kroemer und J. Kilby sind die Preisträger. Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften vergibt den diesjährigen Nobelpreis in Physik an Forscher und Erfinder, deren Arbeiten die Basis zu der modernen Informationstechnologie (IT) gelegt haben. Verliehen wird der Preis zur einen Hälfte gemeinsam an Zhores I. Alferov und Herbert Kroemer und zur anderen Hälfte an Jack S. Kilby.
/ Thorsten Wiesner
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Z. Alferov, tätig am A.F. Ioffe Physico-Technical Institute, St. Petersburg, Russland, und der in Deutschland geborene Herbert Kroemer, der nun an der University of California in Santa Barbara, Kalifornien, USA, arbeitet, erhalten den Preis "für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik". Beide haben schnelle opto- und mikroelektronische Komponenten, die auf geschichteten Halbleiterstrukturen, so genannten Halbleiterheterostrukturen, aufbauen, erfunden und weiterentwickelt. Derartige Halbleiter befinden sich heute beispielsweise in Basisstationen von Mobiltelefonen.

Jack S. Kilby, Mitarbeiter von Texas Instruments in Dallas, Texas, USA, wird für seine Verdienste "an der Entwicklung des integrierten Schaltkreises" mit dem Preis geehrt. Aus dieser Erfindung ist die Mikroelektronik hervorgegangen, die nun aller modernen Technik, wie zum Beispiel leistungsstarken Rechnern und Prozessoren, zu Grunde liegt.


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