Supercomputer-Anwender wünschen bessere Leistungstests
Selbiges soll die Gesamtleistung des Systems mit Hilfe von Anwendungs-Software ermitteln und reine CPU-Benchmarks wie z.B. die für die bekannte Top-500-Liste der Supercomputer(öffnet im neuen Fenster) genutzte Software Linpack ergänzen.
"Die neue Benchmark-Suite muss einfach genug sein, um nutzbar und pflegbar zu sein, komplex genug, um den Einfluss aller wichtigen Systemkomponenten widerzuspiegeln und skalierbar genug sein, um über eine Periode von zehn Jahren die Ressourcen auf verschieden großen Systemen nutzen zu können", betont Erich Strohmaier, der die Top-500-Liste gemeinsam mit Jack Dongarra von der University of Tennessee und Hans Meuer von der Universität Mannheim betreut. "Linpack ist ein reiner CPU-Benchmark und wurde nicht designt, um andere Systemattribute zu messen, die sich deutlich auf die reale Leistung auswirken, dazu zählen die interne Speichergeschwindigkeit, Festplatten und externe Netzwerke."
Die Supercomputer-Benchmark-Suite wird von einem eigenen Team zusammengestellt, das Applikationen auswählt, anpassen und auf verschiedenen Systemen zum Laufen bringen soll. Anschließend soll geklärt werden, ob die Ergebnisse den Ansprüchen nach einem aussagekräftigen Benchmark für Supercomputer-Nutzer gerecht werden.
Auf dem vom Marktforschungsunternehmen IDC organisierten und jährlich stattfindenden HPC User Forum(öffnet im neuen Fenster)treffen sich Vertreter der wichtigsten Supercomputer-Betreiber von Regierungsorganisationen, großen Industrieunternehmen, universitären Forschungszentren und den Supercomputer-Herstellern.
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