E-Government - Fachgesellschaften fordern Politik

ITG und GI fordern Modernisierung von Verwaltung und Staat

Als "Schlüssel zur Modernisierung von Staat und Verwaltung" bezeichnen die Informationstechnische Gesellschaft (ITG) und die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) den Einsatz von Informationstechnik in der Verwaltung. Ein von beiden Fachgesellschaften gemeinsam erarbeitetes Konzept versucht deshalb, neue, bereits heute realisierbare Wege für eine moderne Verwaltung aufzuzeigen.

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Man dürfe die Informationstechnik nicht als Selbstläufer sehen, sondern müsse ihren breiten Einsatz in der Verwaltung vorantreiben, um E-Government verwirklichen zu können, betonten die Leiter des Arbeitskreises, Prof. Dr. Klaus Lenk, GI, und Dr. Dieter Klumpp, alcatel-SEL-Stiftung und Sprecher des Fachbereichs 1 der ITG.

Inhalt:
  1. E-Government - Fachgesellschaften fordern Politik
  2. E-Government - Fachgesellschaften fordern Politik

"E-Government meint mehr als nur reine Internetkontakte zwischen Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung. Es wird in Zukunft um alle wechselseitigen Beziehungen zwischen Bürgern, Wirtschaftsunternehmen, Einrichtungen im Non-Profit-Sektor, Politik, Regierung und Verwaltung gehen. Dies schließt insbesondere auch die Kooperation zwischen den verschiedenen Verwaltungen ein", erläuterte Lenk die Vision seines Arbeitskreises.

Das Memorandum sehe das Internet als Katalysator für eine enge Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen, so Lenk: "Der dezentrale Verwaltungsaufbau in Deutschland kann durch E-Government komplett modernisiert werden. Dadurch lässt sich nicht nur mehr Transparenz und Effektivität erreichen; auch die Kosten der öffentlichen Hand könnten so deutlich reduziert werden."

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