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Preiswerte Tintenfarbdrucker unter Linux betreiben

c't-Test: Es ist mühsam, aber es geht. Mit den geeigneten Treibern und Tools, die die Druckerhersteller aber selbst nicht mitliefern, können Linux-Anwender selbst mit preiswerten Tintendruckern ansehnliche Schriftstücke und Grafiken zu Papier bringen. Zu diesem Ergebnis kommt das Computermagazin c't in seiner neuen Ausgabe.
/ Andreas Donath
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Beim Drucken ist das PC-Unix eher auf den Server-Einsatz ausgelegt – wer einen teuren, PostScript-fähigen Drucker anschafft, hat keine Probleme. Wer jedoch einen preiswerten Farbtintendrucker unter Linux benutzen will, ist erst einmal ratlos, denn Linux-Treiber dafür sind Mangelware – die Druckerhersteller legen erst gar keine bei.

Auch die Suche nach Treibern, die die Open-Source-Gemeinde für solche Drucker schreibt, gestaltet sich mühsam und der Einsatz dieser Treiber ist meist frustrierend. Im Regelfall findet man nur Treiber für ältere Druckermodelle oder nur für einen aus einer Druckerfamilie. Das heißt, nur selten sind alle Drucker-Fähigkeiten nutzbar, und oft genug muss man verschiedene Treiber für verschiedene Aufgaben benutzen: Einer eignet sich besonders gut für Textdokumente, ein anderer besser für Logos, und nur selten bringt einer anspruchsvollen Fotodruck zu Papier, wie er unter Windows gang und gäbe ist.

Mit Text hatten die sieben getesteten Drucker laut der c't wenig Mühe. Schwieriger wurde es schon beim Ausdruck von Fonts und Logos in Graustufen. Fotodruck gelang mit den untersuchten Treibern nur mit einem Drucker gut, mit zwei weiteren immerhin noch befriedigend.

Obwohl die c't-Redaktion eine Menge Varianten für gängige Drucker getestet und die besten Kombinationen tabelliert hat, wird vielen Linux-Anwendern ausgiebiges Forschen und Probieren für optimale Ausdrucke nicht erspart bleiben. Aber grundsätzlich ist festzuhalten: Es geht.

Näheres dazu findet sich in der aktuellen c't-Ausgabe 21/00.


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