Studie: "Digital Business" zunehmend Chefsache
Laut Diebold deuten die Angaben von über 500 Befragten auf eine "geradezu dramatische Bewusstseinsänderung in Sachen Digital Business" in Europa hin – insbesondere im Hinblick auf neue Formen in den Unternehmensbeziehungen. Die anfangs deutliche Skepsis sei mittlerweile der fortschreitenden Überzeugung gewichen, dass trotz nicht unerheblicher Risiken die Chancen überwiegen.
Ein Grund dafür sei, dass die Unternehmen erkannt haben, dass die Potenziale beispielsweise in punkto Produkt- oder Servicepolitik weitaus größer sind als ursprünglich angenommen. Zudem wachse der Druck von außen: Das Gros der Befragten schätzt den Einfluss dieses Themas auf die eigene Aktivität oder die der Branche sowie durch die Reaktion von Kunden mittlerweile deutlich höher ein als noch im vergangenen Jahr.
Drittens sei nach dem Abschluss von firmeninternen Großprojekten, zu denen auch die Beseitigung von Jahr-2000-Problemen zählt, Kapazitäten und Kapital freigeworden, so dass jetzt ein Fokus dem Digital Business gilt. Es scheint, als hätten Europa und damit auch Deutschland den bisherigen Dämmerschlaf beendet, so das Ergebnis der Diebold-Untersuchung. Dies sei nicht zuletzt ein wichtiger Schritt, um den Vorsprung der USA auf diesem Sektor sukzessive, aber schließlich deutlich zu verringern.
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