Inoffizielle Fortsetzung von Subculture. Vor etwas mehr als zwei Jahren machten die Criterion-Studios mit dem U-Boot Spektakel Subculture auf sich aufmerksam, da die phänomenale 3D-Grafik zu diesem Zeitpunkt beinahe konkurrenzlos war und auch das Gameplay durch eine gelungene Kombination aus Action und Handel zu überzeugen wusste. Mit Deep Fighter kann man nun erneut in die Tiefen des Meeres abtauchen.
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In der Zukunft hat sich das Menschengeschlecht auf dem Meeresboden wohnhaft eingerichtet. Nun drohen allerdings tiefgreifende Veränderungen, das Ökosystem zu zerstören und die bisherige Behausung unwirtlich zu machen. Um das eigene Volk zu retten gilt es nun, einen anderen Platz zum Überleben zu finden und das sensible Gleichgewicht der Natur dabei nicht durcheinanderzubringen.
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Die Hintergrundgeschichte wird in Zwischensequenzen erzählt, die allerdings auf Grund der unfreiwillig komischen Mimik der menschlichen Darsteller ein wenig dilettantisch wirken. Das Spielprinzip ist ähnlich wie bei Subculture angesiedelt: In einem futuristischen Unterwasserboot muss man Rohstoffe ausfindig machen und einsammeln, Gegnerscharen ausschalten und kleinere Aufgaben erfüllen.
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Grafisch hat sich seit dem Vorgänger leider nicht weltbewegend viel getan: Die Unterwasser-Landschaften sehen zwar nicht schlecht aus, sorgen aber auch nicht mehr für erstaunte Gesichter und hängende Kinnladen wie einst. Die komplett deutsche Sprachausgabe ist da schon erwähnenswerter, ebenso wie die simple und eingängie Maus-/Tastatursteuerung.
Das Missionsdesign wurde relativ abwechslungsreich gestaltet, allerdings ist es schon schade, dass der in Subculture vorhandene Handelsteil nun komplett entfernt wurde – der spielerische Tiefgang leidet doch deutlich darunter.
Fazit: Ubi Soft und die Criterion Studios präsentieren mit Deep Fighter ein abwechslungsreiches, unkompliziertes und passabel aussehendes Actionspiel, das durchaus für einige Stunden Unterhaltung gut ist. Ein wenig mehr spielerischer Tiefgang und eine Überarbeitung der 3D-Engine hätten aus diesem Titel allerdings weitaus mehr machen können.