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Studie belegt breite Technologieakzeptanz der Deutschen

Traumwerte für die IT-Branche. Die Stärke einer Informationsgesellschaft beruht auf der sozialen Akzeptanz ihrer technologischen Infrastruktur. Die Deutschen holen offensichtlich auf: Vor allem die junge Altersgruppe erwartet sich laut einer repräsentativen Befragung im Auftrag von Minolta von PC, Internet und Handy neue anspruchsvolle Jobs, eine verbesserte Kommunikation und effizienteres Arbeiten sowie mehr Freizeit.
/ Andreas Donath
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Die IT-Branche ist populärer denn je – ihre Produkte und Lösungen erzielen Imagewerte, die auf eine breite Technologieakzeptanz der Deutschen schließen lassen. Dies ist das Ergebnis einer Repräsentativ-Befragung von 1.000 Deutschen ab 14 Jahren, die das Meinungsforschungsinstitut Ipsos im September im Auftrag von Minolta Europe durchgeführt hat.

Die Minolta-Umfrage bestätigt zum einen das vermutete Image der IT-Branche als Job-Produzent und Konjunkturmotor: Mehr als jeder zweite Befragte (53,8 Prozent) sind heute der Meinung, dass IT-Unternehmen neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen; 36,4 Prozent erwarten von der Branche entscheidende Impulse für die Gesamtwirtschaft. Immerhin 62,9 Prozent der Befragten mit Abitur/Hochschulabschluss (49,3 Prozent der Gesamtbevölkerung) sind der Ansicht, dass IT-Firmen "neue anspruchsvolle Jobs" zu bieten haben.

Die Befragung liefert darüber hinaus interessante Hinweise auf eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz informationstechnologischer Lösungen in Deutschland. Während sich 20,7 Prozent von IT-Produkten eine "erleichterte zwischenmenschliche Kommunikation" versprechen, sind 26,6 Prozent der Deutschen der Überzeugung, dass IT-Unternehmen "Lösungen für mehr Lebensqualität" bereitstellen. In der Gruppe der 14- bis 34-Jährigen teilen sogar 37,6 Prozent diese Einschätzung.

Weiteres Indiz für eine ausgeprägte IT-Akzeptanz in der jungen Altersgruppe: 43,3 Prozent (37,7 Prozent der Gesamtbevölkerung) glauben, dass IT-Produkte uns "effizienter arbeiten" lassen; zugleich sind 25,8 Prozent (18,4 Prozent gesamt) der Überzeugung, dass von der Industrie bereitgestellte Lösungen ein "Mehr an Freizeit" ermöglichen. Was die Steigerung der Arbeitseffizienz durch IT-Einsatz betrifft, gehen die Meinungen in West und Ost übrigens deutlich auseinander: Bei 40,1 Prozent der Westdeutschen steht IT für effizienteres Arbeiten – in den neuen Bundesländern liegt der Wert laut Minolta-Studie bei 28,4 Prozent.

31,7 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass IT-Produkte das "Lernen vereinfachen". Ein Traumwert, der vor allem auf junge IT-Nutzer – 40,2 Prozent sind dieser Meinung – und Befragte mit höherer Schulbildung (48,0 Prozent) zurückzuführen ist.


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