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Gemeinde4u soll regionalen Einzelhandel online bringen

Stadt- und Regionenportal mit einheitlicher Adressgebung. Nach Meinung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes bedroht die Internetrevolution und der damit teilweise verbundene E-Commerce den regionalen Einzelhandel. Anstatt aber nun nach Protektion zu schreien, will man im Rahmen der Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Einzelhandel rechtzeitig Strategien entwickeln, nicht gegen, sondern mit der neuen Technik und den sich dadurch eröffnenden Möglichkeiten.
/ Andreas Donath
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Die kommunale Antwort auf diese Herausforderung der Innenstädte ist die Initiative "gemeinde4u" – die Schreibweise dieser Adresse wird vom Gemeindenamen bestimmt, der mit einem 4u-Zusatz ergänzt wird, z.B. "www.lohne4u.de". So soll der Gemeindename auch im Internet als Schlüssel zum Onlineportal mit örtlichem Bezug werden.

Der Online-Kunde soll über das Gemeindeportal die Ware bei dem ihm bekannten örtlichen Handel bestellen und sich über Veranstaltungen und Neuigkeiten vor Ort informieren können.

Die gemeinde4u-Adresse und insbesondere das Leitportal gemeinde4u.de soll den Zugang zu den einzelnen Städten und Landkreisen erleichtern und neben dem Einkauf auch Bankdienste, Veranstaltungstermine und Rathausleistungen bieten.

Träger der gemeinde4u-Initiative ist der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund, der mit der Durchführung dieser Initiative die Kommunale Wirtschafts- und Leistungsgesellschaft (KWL) – eine Tochtergesellschaft des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes – beauftragt hat. Schirmherr der Initiative gemeinde4u ist der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen Sigmar Gabriel.

Als Partner auf Seiten des Einzelhandels unterstützt der Niedersächsische Einzelhandelsverband gemeinde4u aktiv. In Baden-Württemberg wird gemeinde4u unter Federführung des Gemeindetages Baden Württemberg umgesetzt.


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