Spieletest: Heavy Metal FAKK 2 - Die Hardcore-Lara

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Allein die über zwanzig verschiedenen Waffen, angefangen bei üblichen Schuss- und Schlagwaffen über Schleudern bis hin zu Sprengsätzen, sorgen für Abwechslung; die Tatsache, dass Julie die beiden Hände auch für zwei unterschiedliche Waffen gleichzeitig benutzen kann, ist zusätzlich reizvoll. Am beeindruckendsten ist jedoch zweifellos die Präsentation gelungen: Wunderschöne Grafiken, skurril-fantasievolle und äußerst detaillierte Freunde und Feinde, ein abwechslungsreicher Soundtrack und unzählige Effekte stellen Seh- und Hörorgane des Spielers gleichermaßen zufrieden.

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Heavy Metall FAKK 2 ist jedoch zweifellos nichts für zartbesaitete Naturen, denn einerseits ist der Schwierigkeitsgrad recht hoch, andererseits sorgen Unmengen von vergossenem Blut, herumfliegende Körperteile und das eine oder andere zusätzliche Schockmoment für wilde Gefühlsregungen vor dem Monitor. Auch technisch ist leider nicht alles so perfekt wie in spielerischer Hinsicht, denn für ein flüssiges Spiel benötigt man zumindest einen Pentium III mit 500 MHz und 128 MB RAM, um die ansonsten ruckelnde Grafik und die häufigen Ladepausen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.
Fazit:
Heavy Metal FAKK 2 bietet beste Unterhaltung, ein abwechslungsreiches Gameplay und eine Grafik- und Soundpracht, die die Kinnlade des Öfteren gen Boden tendieren lässt. Wer vor Massen von Kunstblut und dem einen oder anderen derberen Witz nicht zurückschreckt, wird mit diesem Spiel somit zweifellos eine Reihe von durchspielten Nächten verbringen. Das Spiel erscheint übrigens als erster Take-2-Titel in platzsparender DVD-Verpackung, man muss im Spielregal also schon etwas genauer hinsehen, um diesen Hit nicht zu verpassen.
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