Green Card: AHKn helfen bei Suche nach IT-Spezialisten
Vorauswahl der Kandidaten mit Landeswissen
Die deutschen Auslandshandelskammern (AHKn) wollen Unternehmen bei der Suche und Anwerbung hochqualifizierter IT-Fachkräfte im Ausland helfen. Derzeit offerieren die AHKn in Indien, Iran, Philippinen, Argentinien, Chile, Paraguay, Uruguay, Ungarn, Marokko, Estland, Rumänien und Polen diese neue Dienstleistung.
Viele, gerade mittelständische Firmen stünden bei der Suche vor vielfältigen Problemen: Sie seien in vielen interessanten Märkten nicht vor Ort vertreten und können Bewerber deshalb nicht kostengünstig in Augenschein nehmen. Häufig fehlten ihnen auch die Kapazitäten, um in einer Fülle von Bewerbern die geeigneten herauszufiltern. Besonders kleine Start-up-Firmen hätten hier gegenüber den weltweit präsenten Konzernen das Nachsehen.
Die AHKn in interessanten Ländern sollen deshalb mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dazu hat man ein Konzept entwickelt, das die Suche geeigneter Computerspezialisten unterstützen soll.
Gemeinsam mit der Bundesanstalt für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHT) haben sie ein Maßnahmenbündel vereinbart, das die AHK in Indien als Pionier schon erprobt: Mit ihrem Landeswissen übernehmen sie zum Beispiel die Vorauswahl der Kandidaten, beurteilen Zeugnisse, ebenso Angaben zum beruflichen Werdegang sowie die generelle Eignung für einen Aufenthalt in Deutschland. Darüber hinaus könne in Zusammenarbeit mit externen Fachleuten auch die fachliche Eignung unter die Lupe genommen werden.
Die AHK Indien hat so beispielsweise einem deutschen Unternehmen geholfen, zwei Software-Ingenieure zu rekrutieren.
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