AOL und japanische DoCoMo wollen Internetdienste fürs Handy

Financial Times: Transpazifische Kooperation geplant

Nach einem Artikel der Financial Times plant AOL eine Kooperation mit dem japanischen DoCoMo-Konzern, um Handy-Internetdienste auf Basis der i-Mode-Technik anzubieten. Zu der Vereinbarung, die angeblich in dieser Woche verkündet werden soll, gehört auch eine Kapitalverflechtung zwischen AOL Japan und DoCoMo.

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Die Financial Times schreibt unter Berufung auf die japanische Zeitung Sankei Shimbun von einem Anteil von bis zu 40 Prozent, die DoCoMo von AOL Japan erhalten soll, falls die Kooperation zu Stande kommt. Den Unternehmen dürfte es hauptsächlich um die DoCoMO-eigene i-Mode-Technik gehen, die ähnlich wie die WAP-Technologie Internetinhalte auf Handy-Displays bringt, aber im Gegensatz zu WAP sehr erfolgreich vermarktet wird.

Anders als die WAP-Variante wird i-Mode allerdings volumenabhängig tarifiert und erfreut sich in Japan großer Beliebtheit. DoCoMo gibt über zwölf Millionen Kunden an, die man innerhalb von knapp 20 Monaten gewinnen konnte.

Die Kooperation mit AOL würde DoCoMo nun die Möglichkeit bieten, schnell auch in anderen Ländern, vor allem in den USA, i-Mode-Netze aufzubauen und gleichzeitig Inhalte von AOL zu nutzen und einen riesigen Abonnentenstamm ansprechen zu können.

AOL würde einen weiteren Baustein in seiner Strategie erhalten, AOL-Dienste überall und über jedes Gerät zur Verfügung zu stellen, ohne selbst einen Dienst aufbauen zu müssen. Zusammen hätten die beiden Unternehmen rund 35 Millionen Internetkunden.

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